 Aktuell/Presse
10.01.12 |
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Alle ziehen an einem Strang
Dank EU, Kreis, Land und Bosch konnte
BBZ-Ausbildung modernisiert werden |
Wie man aus 250 000 Euro mehr machen kann, wurde jetzt am BBZ Homburg
auch mit Hilfe des Unternehmens Bosch demonstriert: Der
Ausbildungs-Fuhrpark im Bereich der technisch-gewerblichen Ausbildung
ist jetzt auf dem neusten Stand.
Von Merkur-Mitarbeiter Thorsten Wolf
Homburg. Die Zahl hört sich wuchtig an, selbst in Zeiten einer
Finanzkrise, in der täglich Milliarden von Euro von hier nach dort
geschoben werden: Mit einem Gesamtvolumen von 250 000 Euro hat das
Berufsbildungszentrum Homburg (BBZ) seinen Ausbildungsfuhrpark im
Bereich der technisch-gewerblichen Ausbildung auf den neuesten Stand
gebracht.
Das Kompetenzzentrum Mechatronik am BBZ kann nun wieder auf Augenhöhe
mit den Anforderungen in der Industrie ausbilden.
Möglich gemacht hat die Großinvestition ein Hand-in-Hand-Greifen ganz
unterschiedlicher Instanzen, namentlich des Saarpfalz-Kreises, der
Landesregierung und der Europäische Union, die mit unterschiedlichen
Anteilen die Summe stemmen: 25 Prozent kommen aus den Kassen des
Kreises, 25 aus denen des Landes, 50 Prozent trägt die EU.
Schlüssel zu den Fördermitteln ist der „Europäische Fonds für regionale
Entwicklung (EFRE)“.
Doch mit diesen drei Mitspielern war das Team nicht komplett, erst mit
dem Homburger Boschwerk wurde die Sache „rund“. Denn: Die Unterstützung
des Unternehmens verwandelten die 250 000 Euro in eine für die
Ausbildung nutzbare Technik. Um es im Jargon der Wirtschaftskrise zu
formulieren: Bosch „hebelte“ die Summe – und machte es so möglich, mehr
Technik für die Ausbildung am BBZ anzuschaffen, als es die 250 000 Euro
alleine möglich gemacht hätten. Das System dieses „Hebels“ war dabei
eines, das Gerhard Mörsch, Dezernatsleiter für Umwelt, Bildung und Bauen
beim Saarpfalz-Kreis, gestern so skizzierte: „Wir hatten eine
Win-Win-Situation.“ Und die gestaltete sich durchaus pfiffig: Mit den
250 000 Euro wurden keine kompletten Systeme gekauft, sondern nur
einzelne Komponenten. Die wurden von Bosch-Lehrlingen als
Abschlussarbeit ihrer Ausbildung zusammengebaut und um nötige
Komponenten ergänzt. Zusätzlich 25 000 Euro steckte das Unternehmen so
in Form von Arbeitsstunden und weiteren Ausrüstungsgegenständen in das
Gemeinschaftsprojekt.
Nun können die angehenden Mechatroniker aller am BBZ vertretenen
Ausbildungsbetriebe unter anderem an einem nagelneuen Roboter oder auch
an einer dem neusten Stand der Technik entsprechenden
Steuerung für ein Hochregal-System ausgebildet werden. Dass da gestern
alle Beteiligten bei der offiziellen Präsentation ein sichtbares Lächeln
auf dem Gesicht trugen, war nicht weiter
verwunderlich: Landrat Clemens Lindemann, Gerhard Mörsch und seine
Kollegin Karin Florsch vom Saarpfalz-Kreis, Bosch-Ausbildungsleiter Timm
Stegentritt und Bosch-Ausbildungskoordinator Fred Fey, die zuständige
Referatsleiterin Mechthild Falk vom saarländischen Bildungsministerium
und Schulleiter Christoph Schwarz zeigten nicht ohne Stolz, was möglich
ist, wenn Schule, Staat und Unternehmen
an einem Strang ziehen. Timm Stegentritt begründete das Eintreten von
Bosch so: „Es ist ein Geben und Nehmen. Auf der einen Seite sind wir
natürlich daran interessiert, unseren Auszubildenden anspruchsvolle
Prüfungsaufgaben zu geben. Auf der anderen Seite wollen wir mit der
Unterstützung des BBZ auch etwas Positives für die Gesellschaft tun.“
Und Fred Fey ergänzte: „Ein solches Engagement ist für uns eine
ständigeVerpflichtung.“
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Konkrete Hilfe vor Ort ermöglichen
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Berufsbildungszentrum
Homburg verteilte 2500 Euro für soziale ZweckeDas Geld
stammt aus der Sammlung an der Schule und ist der Erlös des Schulfests
2011: Stolze 2500 Euro konnten die Schüler des Berufsbildungszentrums,
der Paul-Weber-Schule, jetzt denen überreichen, die es dringend
gebrauchen können. Von SZ-Mitarbeiter Thorsten Wolf
Homburg. 500 Euro für die Homburger Tafel schon in
dervergangenen Woche, gestern 1000 Euro für die Elterninitiative
krebskranker Kinder und weitere 1000 Euro für den Förderverein des
Mukoviszidosezentrums Homburg: Auch in diesem Jahr hat sich das
Berufsbildungszentrum Homburg, die Paul-Weber-Schule, wieder sozial und
gemeinnützig engagiert. „Das ist seit weit über zehn Jahren eine gute
Tradition unserer Schule“, sagte Lehrer Uwe Klein, verantwortlich für
die Öffentlichkeitsarbeit der Einrichtung, gestern anlässlich der
Spendenübergabe.
Die insgesamt 2500 Euro seien das Ergebnis der Weihnachtssammlung 2010
von Schülern und Lehrern sowie des Schul-Sommerfestes 2011.
Klein betonte, dass es Schülern wie Lehrern darum gehe, mit dem Geld zu
100 Prozent vor Ort konkrete Hilfe zu ermöglichen.
„Uns ist es wichtig, dass das Geld nicht in irgendwelchen
Verwaltungskanälen von großen Hilfsorganisationen landet.“ Professor
Gerd Dockter, der bis zu seinem Ruhestand 40 Jahre lang die
Mukoviszidoseambulanz am Homburger Universitätsklinikum geleitet hatte
und als Vertreter der Fördervereins des Mukoviszidosezentrums gestern
das Geld entgegennahm, betonte die hohe Bedeutung solcher Zuwendungen
für den Kampf gegen die Krankheit.
So stehe man vor der Herausforderung, aufgrund des Erfolgs bei der
Behandlung von Kindern damit zunehmend ältere
Patienten zu betreuen – und hier vor allem im Bereich der
Lungenproblematik. Dazu müssten aber entsprechend teure Geräte zur
Kontrolle der Lungenfunktion angeschafft werden. Auch Monika Erhardt,
Lehrerin am Berufsbildungszentrum
und gleichzeitig Mitglied der Elterninitiative krebskranker Kinder,
skizziert gegenüber Uwe Klein, dessen Kollegen Reinhard Sinnwell und den
Schülervertretern Christian Juen und Anke Deck, die hohe Notwendigkeit
von Spenden.
„Unser Geld geht in die Forschung, wir finanzieren besondere Projekte.“
So eines, dass die Nebenwirkungen der Krebsbehandlung bei Kindern
eindämmen soll. Auch gehe es darum, den Patienten den Klinikaufenthalt
zu erleichtern.
Für Schulleiter Christoph Schwarz haben die jährlichen Spenden des BBZ
auch eine Wirkung nach innen: „Uns ist es wichtig, dass sich unsere
Schüler auch sozial engagieren. Es soll ihnen bewusst werden, dass es
Problemfälle gibt, für die die
Gemeinschaft eintreten muss.“
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Afghanistan-Einsatz als Gesprächsstoff
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Vor "vollem Haus" in der Aula des BBZ sollte vor allem
der Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr beleuchtet werden.
Es mangelte nicht an spannenden und kritischen Fragen: Der
Bundeswehr-Jugendoffizier Terry Daniel Meincke stellte sich den Fragen
von Homburger BBZ-Schülern. Er nahm sich etwa zur Erläuterung der
Bundeswehr-Einsätze gut zwei Stunden Zeit. Es wurde eine durchaus
spannende Diskussion.
Von SZ-Mitarbeiter Thorsten Wolf
Homburg. Welche Bedrohung stellt der internationale Terrorismus
für Deutschland dar? Wird Deutschland wirklich am Hindukusch in
Afghanistan verteidigt? Ist der Preis für den Frieden, den die
Bundeswehr dort zahlt, angemessen oder zu hoch? Gibt es auch
wirtschaftliche Interessen, die hinter dem Engagement der Bundeswehr
dort stehen könnten? An spannenden und durchaus kritischen Fragen
mangelte es gestern nicht, als sich Hauptmann Terry Daniel Meincke,
Jugendoffizier der Bundeswehr mit Dienstsitz in Saarlouis, in einer
Diskussion Schülerinnen und Schülern des Berufsbildungszentrums Homburg
stellte.
Auf Einladung von Lehrer Bernd Weißmann nutzte Meincke die etwas über
zweistündige Veranstaltung auch dazu, als Referent für Sicherheits- und
Verteidigungspolitik Geschichte, Auftrag und Einbindung der Bundeswehr
als so genannter "Parlamentsarmee", also im Einsatz durch den Bundestag
legitimiert, eingehend zu erläutern. Den Impuls und Hintergrund für die
Veranstaltung skizzierte Bernd Weißmann so: "Im Unterricht wurde das
Thema Globalisierung und damit auch eine sich verändernde Welt
aufgegriffen, bis hin zum Einsatz militärischer Mittel. Mit Torsten
Keller haben wir in der betreffenden Klasse auch einen ehemaligen
Zeitsoldaten. So kam auch das Thema Bundeswehr und deren
Auslandseinsätze, gerade in Afghanistan, zur Sprache. All das war vor
rund einem halben Jahr Aufhänger für eine damals sehr lebhafte
Diskussion."
Auf Vermittlung des ehemaligen Soldaten Keller fand Hauptmann Meincke
nun den Weg vor eine bis auf den letzten Platz besetzte Aula des
Berufsbildungszentrums.
Schüler selbst hatten im Vorfeld der Vortrags- und
Diskussionsveranstaltung ihre Gedanken zum Afghanistan-Einsatz auf
Tafeln niedergeschrieben. Eben dieser Einsatz sollte dann auch den
inhaltlichen Mittelpunkt des Vormittags bilden. Doch es dauerte eine
Weile, bis sich Referent und Schüler bis zu diesem Thema durchgearbeitet
hatten. Rund eine Stunde lang skizzierte Meincke die politischen
Einsatzrahmenbedingungen der Bundeswehr, blickte in ihre
Entstehungsgeschichte zurück und zog aus der die Grundlagen für das
heutige Profil der Streitkräfte. So schilderte er die Bundeswehr auch
als Instrument der Politik, "das mit sehr vielen anderen Institutionen
und Organisationen im Rahmen der vernetzten Sicherheit
zusammenarbeitet." So in Afghanistan, wo die Streitkräfte als Teil der
Wiederaufbauanstrengungen des Landes, zum Beispiel bei bei der
Ausbildung der Sicherheitskräfte, aktiv sei.
Meincke komplettierte seine Ausführungen mit Erläuterungen zur
grundsätzlichen Bedrohungslage Deutschlands oder zur Anbindung der
Bundeswehr an den Bundestag, Stichwort: Mandat des Parlaments als
rechtliche Einsatzgrundlage. Bevor er auf Wunsch der Schüler aus seinem
eigenen Auslandseinsatz als Feldjäger in verantwortlicher Position im
ostafrikanischen Dschibuti am Horn von Afrika berichtete, nahm die
Diskussion für ein kleine Weile durchaus kontrovers Fahrt auf. So als
Bernd Weißmann zu bedenken gab, dass der Einsatz der Bundeswehr in
Afghanistan durchaus auch wirtschaftliche Hintergründe haben könnte, so
mit Blick auf die Rohstoffvorkommen des Landes. Weißmann nannte die
Interessenlage der USA als Beispiel. Hier wurde Meincke deutlich: "Zwar
war die Grundlage in Afghanistan eine andere, aber in der Tat verfolgen
die USA bei ihren Einsätzen möglicherweise auch wirtschaftliche
Interessen. Wir sind aber nicht der Handlanger Amerikas. Ein
Auslandseinsatz der Bundeswehr kommt nur zu Stande, wenn er
völkerrechtlich und verfassungsrechtlich zulässig ist." "Wir sind nicht
Handlanger Amerikas."
Hauptmann Terry Daniel Meincke
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Einblicke in die Arbeitswelt
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Weniger als Stellenbörse denn als Informationsplattform für
Interessierte am ersten und zweiten Ausbildungsmarkt verstand sich der
"Tag der Ausbildung" gestern in der Sporthalle des BBZ Homburg.
Von SZ-Mitarbeiter Thorsten Wolf
Homburg. Über mangelnden Zuspruch musste sich Oberleutnant Mario
Schmidt, Wehrdienstberatungsoffizier der Bundeswehr mit Sitz in
Saarlouis, gestern nicht beschweren: Sein Informationsstand beim "Tag
der Ausbildung" des Saarpfalz-Kreises in der Sporthalle des
Berufsbildungszentrums Homburg war bestens besucht. Fast permanent
durfte der einsatzerfahrene Offizier über die Chancen, aber auch die
Risiken einer Karriere bei den Streitkräften berichten. Eine seiner
zentralen Botschaften dabei: "Soldat sein ist kein Job wie jeder
andere."
Darüber waren sich auch Daniel Taranov und Joshua Fromm-Borys von der
Gesamtschule Gersheim im Klaren. Sie "löcherten" Schmidt mit vielen
detaillierten Fragen - und das nicht ohne Grund. "Ich will auf jeden
Fall als Berufssoldat zur Bundeswehr", zeigte sich Daniel schon konkret
orientiert.
Konkretes Interesse mit konkreten Angeboten in Einklang zu bringen, das
ist der Idealfall einer Ausbildungsmesse. Der "Tag der Ausbildung"
verstand sich gestern allerdings weniger als echte Stellenbörse. Davon
mochte auch das Ausstellerverzeichnis künden. Dort musste man schon
recht genau nach klassischen Angeboten aus dem ersten Ausbildungsmarkt
suchen, so nach denen der Karlsberg-Brauerei, der UKS Service GmbH, der
dm-Drogeriemärkte oder auch der Bundeswehr. Gefühlt größer dagegen die
Anzahl von gemeinnützigen Trägern einer Ausbildung wie Christliches
Jugenddorf oder Arbeiterwohlfahrt, die eher im Bereich des zweiten
Ausbildungsmarktes aktiv sind.
Ergänzend dazu passten auch die Auftritte der Agentur für Arbeit, des
Internationalen Bundes mit seinem Jugendmigrationsdienst oder auch der
Kompetenzagentur des Saarpfalz-Kreises. Angebote klassischer
Ausbildungsbetriebe wie in den vergangenen Jahren gab es damit deutlich
weniger, stattdessen boten die Innungen der Bäcker und Schornsteinfeger
sowie Führungen durch die Werkstattbereiche des Berufsbildungszentrums
grundsätzliche Einblicke in die Arbeitswelt des Handwerks. Ulrike Zawar,
Leiterin von Aquis (Arbeit und Qualifizierung im Saarpfalz-Kreis),
begründete den Charakter der Veranstaltung und die weitgehende
Abwesenheit von klassischen Ausbildungsbetrieben des ersten
Ausbildungsmarktes so: "Wir haben uns grundsätzlich auf die Schüler der
achten und neunten Klassen der Erweiterten Realschulen und Gesamtschulen
konzentriert. Und unsere Erfahrung ist, dass diese Jugendlichen in den
großen Betrieben, trotz des Fachkräftemangels, weniger Chancen haben."
Deswegen habe man sich um Betriebe und Organisationen bemüht, die diesen
Jugendlichen Chancen geben würde. Gegen eine dichtere Präsentation von
Ausbildungsbetrieben hätten auch, so Zawar, Beschwerden eben dieser
Betriebe in den vergangenen Jahren gesprochen. Die seien in der
Vergangenheit auf ihrer Suche nach Azubis beim "Tag der Ausbildung" kaum
fündig geworden. Zawars Begründung dafür: "Die Jugendlichen sind in
diesem Alter noch eine Stufe vor der konkreten Ausbildungswahl."
Deswegen stünde die generelle Information im Mittelpunkt.
Metallbaumeister Gerd Gries vom Christlichen Jugenddorf (links)
stempelte mit „seinen“ Schülern Hundemarken. Für die Schüler waren
es erste kleine Schritte im Umgang mit Metall.

Wie genau sehen die Berufschancen bei der Bundeswehr eigentlich
aus? Darüber informierte gestern Oberleutnant Mario Schmidt
(rechts) beim „Tag der Ausbildung“
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Kreativ und fehlerfrei schreiben
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SZ. 29.06.2011 Mit seiner großen Leidenschaft für Sprache konnte
Organisator Karl-Heinz Freudenreich erneut Lehrerkollegen und Schüler
für die Landesschreibwettbewerbe an den kaufmännischen Schulen des
Saarlandes begeistern. Bereits zum sechsten Mal ging es im
Diktatwettbewerb um möglichst fehlerfreies Arbeiten.
Homburg/Merzig. Lehrer und Landesfachberater Karl-Heinz Freudenreich
hat die Wettbewerbe ins Leben gerufen, um Akzente für Grammatik und
Rechtschreibung zum einen, und die Vergrößerung des Wortschatzes zum
andern zu setzen. Erfreulich ist die stets große Teilnehmerzahl unter
den Schülern, die sich entgegen vieler Meinungen sowohl für die strenge
Form des Diktats, als auch für die freie Form des kreativen Schreibens
begeistern.
Das Motto des Diktatwettbewerbes lautete dieses Mal "Sprache". "Der
fehlerfreie oder kreative Umgang mit diesem Instrument hat einigen von
Ihnen geholfen, Sieger oder Siegerin zu werden. Diese Sprache kann Ihnen
auch weiterhin helfen, Sieger zu bleiben", betonte Freudenreich in der
Feierstunde zur Ehrung der Sieger am BBZ Merzig. So könne man
beispielsweise mit der Sprache andere Menschen vom eigenen Standpunkt
überzeugen. Man könne Streit schlichten, Harmonie wieder herstellen, im
Bewerbungsgespräch den Chef überzeugen oder Arbeitsergebnisse
präsentieren und so Anerkennung ernten. "Die Sprache ist das
Menschlichste, was wir haben und das wichtigste Kommunikationsmittel",
erklärte Freudenreich.
Die jungen Autoren, die am Landesschreibwettbewerb teilgenommen haben,
durften sich sprachlich unter dem Motto Kriminal- oder
Fantasiegeschichte mit regionalem Bezug austoben. Insgesamt wurden 13
Arbeiten eingereicht. "Es fiel uns Juroren schwer, die drei besten
Arbeiten festzulegen", gestand Freudenreich. Auf den ersten Platz
schaffte es schließlich Fachoberschülerin Jessica Vater vom BBZ Homburg.
Sie begeisterte die Jury, die aus Lehrern
verschiedener Schulstandorte besteht, mit ihrer
Geschichte "Ein Engelstraum". Die Idee hierzu sei
ihr bei einer Führung durch die barocken Teile von
Homburg gekommen. Sie habe nur zwei Wochen für die
Geschichte gebraucht, da es für sie sehr schön
gewesen sei, der Fantasie mal freien Lauf zu lassen.
"Das kommt heute alles viel zu kurz. Heute
konzentrieren sich viele so sehr auf die Medien, wie
Fernsehen, Internet oder auf die Playstation. Ich
fände es schön, wenn Leute sich wieder mehr auf ihre
Fantasie einlassen würden, wenn sie wieder mehr aus
sich herausgehen könnten", so lautete das klare
Plädoyer der jungen Frau. Den zweiten Platz belegte
eine nicht weniger kreative Schreiberin: Zoe Valerie
Schneider vom KBBZ Neunkirchen. Sie überzeugte mit
einer Kriminalgeschichte mit dem vielversprechenden
Titel: "Nie wieder Krimis". Ihre Anregungen hat sich
die junge Autorin aus englischen Krimis geholt.
Durch eine Freundin, die ein Altenheim leitet,
besorgte sie sich die genauen Informationen, die sie
für das Grundgerüst ihres Krimis brauchte. Das Ende
ist überraschend, denn es war nur ein Traum. Der
Landesdiktatwettbewerb ist in zwei Kategorien
unterteilt: In der Leistungsgruppe I treten
Handelsschüler und Schüler des BGJ gegeneinander an,
die Leistungsgruppe II gilt für Fachober- und
Berufsschüler. Auf Platz eins in der ersten Gruppe
schaffte es Jonas Ausserwinkler vom BBZ Homburg, in
der zweiten Gruppe gewann Julia Weber, ebenfalls vom
BBZ Homburg. Ihre Leistung überraschte alle: "Das
war ein sehr schweres Diktat. Ich dachte, es sei
kaum möglich, das mit so wenigen Fehlern zu
schaffen. Das war absolute Spitze", lobte
Freundenreich.
Auf einen blick,
Die Sieger der Landesschreibwettbewerbe auf einen
Blick:
Leistungsgruppe I: Jonas Ausserwinkler (BBZ
Homburg, rechts); 2. Rebecca Niederländer (BBZ
St. Ingbert), 3. Syra Reimann (KBBZ Völklingen).
Leistungsgruppe II: Julia Weber (BBZ Homburg), 2.
Nicolas Noss (BBZ Hochwald, Nunkirchen), 3. Pascal
Duval (BBZ Lebach)
Kreativer Landesschreibwettbewerb: Jessica Vater
(Paul-Weber-Schule Homburg), 2. Zoe Valerie
Schneider (KBBZ Neunkirchen), 3. Abdelnasser Allouch
Al Jassem (Paul-Weber-Schule Homburg)
Für Musik und Unterhaltung sorgten Martin Herrmann,
Sebastian Wust und Nicole Geier sowie der
Zauberkünstler Maxim Maurice. syr
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Eigene Kunst für die Schul-Flure
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SZ. 8.6.11 Einige haben vier Bilder beigesteuert: Im Rahmen des
Projekts "Kunst und Schule" haben Schülerinnen und Schüler des Homburger
BBZ-Oberstufengymnasiums Bilder gemalt, die bald die Schulflure zieren
sollen.
Von SZ-Mitarbeiter Bernhard Reichhart
Homburg.
Schülerinnen und Schüler des Oberstufen-Gymnasiums am
Berufsbildungszentrum Homburg (BBZ), der Paul-Weber-Schule, tragen dazu
bei, das Schulgebäude zu verschönern. Im Rahmen des Projektes "Kunst und
Schule" haben die Elftklässler im Fach Bildende Kunst gemeinsam mit den
Lehrern Ansgar Köster und Bernd Paul Aquarelle, Zeichnungen, Radierungen
und Fotos geschaffen. Die Kunstwerke werden bald in den Fluren des
Schulgebäudes aufgehängt.
"Die Schüler dürfen die Möglichkeit nutzen, mit ihren in dem Projekt
entstandenen Kunstwerken die Schulflure auszuschmücken und ihr
schulisches Umfeld anschaulicher zu gestalten", lobte der Leiter der
Paul-Weber-Schule, Oberstudiendirektor Christoph Schwarz, das Engagement
der Oberstufenschüler: "Einigen hat die Sache so viel Spaß gemacht, dass
sie sogar bis zu vier Bilder gemalt haben". Finanziell unterstützt wurde
das künstlerische Vorhaben von der Kreissparkasse Saarpfalz. Sie hatte
einen Betrag in Höhe von 1000 Euro zur Verfügung gestellt; rund 600 Euro
kamen vom Schulverein.
Die Aktion der Schüler des Oberstufen-Gymnasiums steht in Zusammenhang
mit der Verschönerung des Gebäudes und des Schulhofes durch Kunst. Dazu
gehört auch das 1974 entstandene Künstlergebilde, eine stählerne Plastik
des Künstlers Christian Peschke aus der Galerie Beck, die von der
Kreissparkasse gestiftet wurde und einen der Eingangsbereiche des
Berufsbildungszentrums ziert. Darüber hinaus wurde im Rahmen des
EWA-Projektes des Saarpfalz-Kreises der gesamte Schulhof des BBZ von
Projektklassen und -gruppen gestaltet.
So wurden Sitzgruppen und eine Torwand aufgestellt, eine Vogeltränke
sowie Nistgelegenheiten geschaffen.
Die Schüler könnten sich so in die Schulgemeinschaft einbringen und
hätten Mitspracherechte, so Schwarz. Das Projekt Kunst und Schule zeige,
dass es auch an einer beruflichen Schule im Fach Bildende Kunst, aber
auch im musischen Bereich hervorragende Leistungen gebe. Als Beispiele
nannte er die Erfolge beim Lyrikwettbewerb "Wortsegel" sowie den ersten
Platz beim Aufsatz- und Diktatwettbewerb. "Das Oberstufen-Gymnasium hat
sich hervorragend bewährt und durch das Praxis orientiertes Arbeiten
einen großen Zulauf bei den Schülern", stellte Schwarz fest. Einen
weiteren Erfolg konnte die Paul-Weber-Schule auch beim Planspiel Börse
verzeichnen, wo eine Schülergruppe nicht nur Deutscher Meister, sondern
sogar Europameister wurde (wir berichteten).
Andrea Ingrao vom Vertriebsmanagement der Kreissparkasse Saarpfalz
erklärte, dass die Sparkasse das BBZ auch in Zukunft weiter bei
Projekten unterstützen werde: "Damit wollen wir einen Beitrag zur Kultur
leisten". "Damit wollen wir einen Beitrag zur Kultur leisten."
Andrea Ingrao
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Saarländer siegen im Börsenspiel
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 SZ:
3.3.2011 Die
Gesamtsieger des Jahres 20101 des Planspiels Börse der Sparkassen sind
gestern in Homburg geehrt worden. Felix Stumpf, Driss Kali, Dennis Könies,
Mithat Kara Osman, Ferhat Özdemir und Tugay Özkaya vom Berufsbildungszentrum Homburg setzten sich als „Team
Infact“ europaweit gegen 40000 andere Schülerteams bei der
Börsensimulation durch.Im Saarland auf den zweiten Platz kamen Jerome
Dietz und Shaquille Hary vom Homburger Saarpfalz-Gymnasium.
Erstmals sei es gelungen, den Bundes und Europatitel ins Saarland zu
holen, lobte Franz-Josef Schuhmann, Präsident des Sparkassenverbandes
Saar. |
Planspiel Börse
Von SZ-Mitarbeiter Bernhard Reichhart
SZ vom 16.12.2010
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„Team
Infact“ heißt das Siegerteam der 28. Spielrunde vom Planspiel Börse. Die
fünf Handelsschüler aus Homburg erzielten mit ihrer Strategie einen
Depotgesamtwert in Höhe von fast 76.900 Euro und ließen damit über
40.000 Schülerteams europaweit hinter sich. Gleichzeitig
erwirtschafteten die Schüler, die von der Kreissparkasse Saarpfalz
betreut wurden, den höchsten Ertrag mit nachhaltigen Unternehmenswerten.
Damit lagen sie auch in der Nachhaltigkeitsbewertung aller Depots auf
dem ersten Platz.
Im Rahmen einer kleinen Feierstunde in der Paul-Weber-Schule wurde „die
hervorragende Leistung“ des Teams von Ralph Marx, Vorstandsmitglied der
Kreissparkasse, im Beisein von Schulleiter Christoph Schwarz,
Koordinator Rainer Schmidt und Klassenlehrerin Monika Ehrhardt
gewürdigt. Für die Sparkasse sei das Planspiel Börse mit dem „Team
Infact“ als Bundessieger und Europameister „ein voller Erfolg“, stellte
Marx fest. Freude auch bei Schulleiter Schwarz über diesen beachtlichen
Erfolg: „Leitziel der Schule ist es, Schüler auf das Leben und die
berufliche Situation vorzubereiten“. Zu Beginn des Planspiels habe man
nicht mit einem solchen Erfolg gerechnet, betonte Ferhat Özdemir. „Doch
je näher wir dem Ende kamen, desto größer wurde der Nervenkitzel“, fügte
er hinzu. Ebenso wie seine Mitspieler habe er viel über Wirtschaft und
deren Zusammenhänge gelernt.
Seit 28 Jahren leisten die Sparkassen mit diesem Börsenwettbewerb einen
praxisnahen Beitrag dazu, das Wirtschaftsverständnis junger Menschen zu
fördern und sie mit der Funktionsweise des modernen Wirtschafts- und
Finanzwesens vertraut zu machen. Halten? Verkaufen? Kaufen? Diese Fragen
hatte sich die Spielgruppe „Team Infact“ mit Ferhat Özdemir, Özkaya
Tugay, Felix Stumpf, Driss Kali und Mithat Kara Osman unter der Leitung
von Dennis Könies in den zehn aufregenden Börsenwochen bei einem
virtuellen Startkapital von 50.000 Euro immer wieder gestellt. Gemeinsam
entschieden sie, welche der 175 zur Auswahl stehenden Wertpapiere die
Erfolg versprechendsten waren und wie lange sie im Depot gehalten werden
konnten. Bereits einen Tag nach Start des Spieles hatten sie ihr Depot
zusammengestellt und seitdem geduldig gewartet. Die Strategie von „buy
and hold“ zahlte sich schließlich aus, denn die gewählten Aktien von
Porsche, VW und BASF, welche alle im Nachhaltigkeitsindex gelistet sind,
legten seitdem eine gute Performance hin.
Jetzt darf sich die fünfköpfige Siegergruppe auf Einladung des Deutschen
Sparkassen und Giroverbandes (DSGV) sowohl auf die Bundessiegerehrung
an einem Märzwochenende in Berlin als auch auf die europäische
Siegerehrung im April in Paris freuen. Die Siegerehrung auf
Landesebene findet im Februar im Forum statt.
Und hier ein Link zum Video von NTV
Auf einen Blick
An Europas größtem Börsenlernspiel nahmen in diesem Jahr vom 4. Oktober
bis 14. Dezember über 40 000 Schüler- und Studententeams teil. Das
Planspiel Börse vermittelt Wirtschaftswissen, sensibilisiert für
Finanzthemen und will die Jugendlichen zu einem verantwortungsvollen
Umgang mit Geld erziehen. Jüngst hat die Deutsche Unesco-Kommission das
Planspiel Börse als Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige
Entwicklung“ ausgezeichnet. In diesem Jahr stellte die Kreissparkasse
Saarpfalz mit dem „Team Infact“ der Paul-Weber-Schule den Europameister
und Bundessieger.
„Team Infact“ heißt das Siegerteam der 28. Spielrunde vom Planspiel
Börse. Die fünf Handelsschüler aus Homburg erzielten mit ihrer Strategie
einen Depotgesamtwert in Höhe von fast 76.900 Euro und ließen damit über
40.000 Schülerteams europaweit hinter sich. Gleichzeitig
erwirtschafteten die Schüler, die von der Kreissparkasse Saarpfalz
betreut wurden, den höchsten Ertrag mit nachhaltigen Unternehmenswerten.
Damit lagen sie auch in der Nachhaltigkeitsbewertung aller Depots auf
dem ersten Platz.
Im Rahmen einer kleinen Feierstunde in der Paul-Weber-Schule wurde „die
hervorragende Leistung“ des Teams von Ralph Marx, Vorstandsmitglied der
Kreissparkasse, im Beisein von Schulleiter Christoph Schwarz,
Koordinator Rainer Schmidt und Klassenlehrerin Monika Ehrhardt
gewürdigt. Für die Sparkasse sei das Planspiel Börse mit dem „Team
Infact“ als Bundessieger und Europameister „ein voller Erfolg“, stellte
Marx fest. Freude auch bei Schulleiter Schwarz über diesen beachtlichen
Erfolg: „Leitziel der Schule ist es, Schüler auf das Leben und die
berufliche Situation vorzubereiten“. Zu Beginn des Planspiels habe man
nicht mit einem solchen Erfolg gerechnet, betonte Ferhat Özdemir. „Doch
je näher wir dem Ende kamen, desto größer wurde der Nervenkitzel“, fügte
er hinzu. Ebenso wie seine Mitspieler habe er viel über Wirtschaft und
deren Zusammenhänge gelernt.
Seit 28 Jahren leisten die Sparkassen mit diesem Börsenwettbewerb einen
praxisnahen Beitrag dazu, das Wirtschaftsverständnis junger Menschen zu
fördern und sie mit der Funktionsweise des modernen Wirtschafts- und
Finanzwesens vertraut zu machen. Halten? Verkaufen? Kaufen? Diese Fragen
hatte sich die Spielgruppe „Team Infact“ mit Ferhat Özdemir, Özkaya
Tugay, Felix Stumpf, Driss Kali und Mithat Kara Osman unter der Leitung
von Dennis Könies in den zehn aufregenden Börsenwochen bei einem
virtuellen Startkapital von 50.000 Euro immer wieder gestellt. Gemeinsam
entschieden sie, welche der 175 zur Auswahl stehenden Wertpapiere die
Erfolg versprechendsten waren und wie lange sie im Depot gehalten werden
konnten. Bereits einen Tag nach Start des Spieles hatten sie ihr Depot
zusammengestellt und seitdem geduldig gewartet. Die Strategie von „buy
and hold“ zahlte sich schließlich aus, denn die gewählten Aktien von
Porsche, VW und BASF, welche alle im Nachhaltigkeitsindex gelistet sind,
legten seitdem eine gute Performance hin.
Jetzt darf sich die fünfköpfige Siegergruppe auf Einladung des Deutschen
Sparkassen und Giroverbandes (DSGV) sowohl auf die Bundessiegerehrung an
einem Märzwochenende in Berlin als auch auf die europäische Siegerehrung
im April in Paris freuen. Die Siegerehrung auf Landesebene findet im
Februar im Forum statt.
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Zeitgemäße Ausbildung
bedeutet gute Ausbildung
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Das Berufsbildungszentrum (BBZ) Homburg, Paul-Weber-Schule, bietet
seinen Auszubildenden seit 2007 eine dreijährige Arbeitsgemeinschaft zum
Thema CAD/CAM-Systeme an. Dabei handelt es sich um Computerprogramme,
die Werkstücke dreidimensional darstellen und technische
Fertigungsprozesse simulieren können. Die Arbeitsgemeinschaft findet auf
freiwilliger Basis zusätzlich zum Unterricht an vier Nachmittagen
vierstündig statt.
3D-CAD-Systeme (CAD: Computer Aided Design) bieten die Möglichkeit
computerunterstützt dreidimensionale Konstruktionen von Werkstücken und
deren Zusammenbau zu Maschinen darzustellen. CAM-Systeme (CAM: Computer
Aided Manufacturing) bieten die Möglichkeit die Fertigung der im
CAD-Bereich konstruierten Bauteile zu planen und diese Daten an die
entsprechenden Maschinen zu übertragen. Die Schule ist im 3D-CAD-Bereich
mit der Computersoftware Solid Edge der Firma Siemens und im CAM-Bereich
mit der Computersoftware NX, ebenfalls Siemens, auf dem neuesten Stand
der Technik.
Die Schulung innerhalb der Arbeitsgemeinschaft orientiert sich an der
Ausbildung im Metallbereich und erstreckt sich dementsprechend über drei
Jahre. Dabei bauen die Kurse aufeinander auf.
Im ersten Kurs, dem Basiskurs CAD, werden die Grundlagen der
3D-Modellierung, der Zusammenbau und die 2D-Zeichnungserstellung
besprochen. Im zweiten Kurs, dem Fortgeschrittenenkurs CAD, werden
Bewegungs- und Belastungsanalysen sowie das Thema Variantenkonstruktion
behandelt. Im abschließenden Kurs, dem CAM Kurs, wird eine
3D-Freiformfläche im CAD-Bereich konstruiert, die Bearbeitung im
CAM-Bereich festgelegt und das Werkstück an einer CNC-Fräsmaschine
gefertigt.
Teilgenommen haben 42 Auszubildende aus verschiedenen Bereichen der
Berufsschule Metall (mit Mechatronik) des BBZ. Die Schülerinnen und
Schüler erhielten nach erfolgreicher Teilnahme am jeweiligen Kurs ein
Zertifikat. In diesem Jahr wurden zum ersten Mal alle drei Kurse
durchgeführt und die Gruppe aus dem CAM Kurs erhielt ihr drittes
Zertifikat.
Die Freiwilligkeit der Weiterbildung (vier Nachmittage die Woche,
jeweils 4 Stunden) begeisterte unter anderem den Schulleiter,
Oberstudiendirektor Christoph Schwarz: „Dieses Engagement der jungen
Leute zeigt mir, dass es um unsere Jugend nicht so schlecht bestellt
ist, wie es oft dargestellt und in der Politik verlautbart wird.“
Die Schülerinnen und Schüler sollen fit gemacht werden für den
Arbeitsmarkt. Dafür bedarf es zeitgemäßer Unterrichtsmaterialien,
engagierter Lehrkräfte und interessierter Schüler. Die Lehrkräfte am BBZ
Homburg sind sich ihrer Verantwortung bewusst, dass durch die schnelle
Entwicklung eine ständige Fortbildung notwendig ist, um als
Ausbildungspartner der Wirtschaft auf aktuellem Stand zu bleiben.
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Kursteilnehmer der Fachstufe 1 Berufsschule (Klasse 11). V. links:
Schulleiter Christoph Schwarz und die Dozenten Ralf Müller und Patrick
Neininger.

Kursteilnehmer der Fachstufe 2 Berufsschule (Klasse 12) mit
Schulleiter Christoph Schwarz sowie den Dozenten Ralf Müller und Patrick
Neininger.
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Fortbildung in 100 m Höhe
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Drei Lehrer vom BBZ Homburg beim Windparkfest in
Lambsborn-Martinshöhe
Ein Windkraftwerk in 100m Höhe zu besteigen war ein Ziel von drei
Berufsschullehrern des BBZ Homburg. Am 12.6.2010 hatte die Firma Prokon
eingeladen, die in Lambsborn-Martinshöhe bei Zweibrücken einen Windpark
mit zehn Anlagen und einer Gesamtleistung von 20 MW betreibt.
Der wesentliche Schwerpunkt der Informationsveranstaltung war neben den
wirtschaftlichen Aspekten die Technologie der Anlage in Bezug auf
Elektrik und Mechanik.
Schweißtreibender Aufstieg
Den Turm einer Windkraftanlage zu besteigen erfordert körperliche
Fitness und Ausdauer. Nicht mit einem Aufzug und auch nicht über eine
Wendeltreppe gelangt man nach oben, sondern über eine Leiter. Dabei wird
Sicherheit ganz groß geschrieben. Jeder hatte ein Sicherheitsgurtsystem,
einen Helm und rutschfeste Handschuhe zu tragen. Beim Aufstieg musste
man sich in eine Sicherheitsleiste einhängen, die einen Absturz aus
großer Höhe verhindern soll.
Nach 20 Minuten schweißtreibendem Aufstieg waren die Lehrer dann am
Ziel, dem Maschinenhaus. Hier wurden sie von Prokon-Mitarbeitern
empfangen, die keine Frage unbeantwortet ließen.
Kleine Drehzahl, aber enormes Drehmoment
Der Rotor dreht nur mit einer sehr geringen Drehzahl von 15 Umdrehungen
pro Minute. Aber durch den enormen Rotordurchmesser von 92 Metern wird
ein sehr hohes Drehmoment erzeugt. Die geringe Drehzahl wird zunächst in
einem Getriebe um das 120-fache erhöht. Mit der nun erreichten Drehzahl
von 1800 Umdrehungen wird im nachfolgenden Generator der Strom erzeugt.
Die dabei erzeugte elektrische Leistung von 2000 kW wird ins öffentliche
Stromnetz gespeist, nachdem sie in einem Umrichter auf Wechselstrom mit
einer Frequenz von 50 Hz umgewandelt wurde.
Überzeugende Umweltdaten
Die umweltrelevanten Daten sind beeindruckend. Eine Anlage erzeugt in
einer Stunde etwa so viel Strom, wie ein Haushalt in einem Jahr
verbraucht. Damit versorgt der Windpark mit seinen zehn Anlagen ca.
12.500 Haushalte mit Strom. Vom klimaschädlichen Kohlendioxid werden ca.
34.000 Tonnen vermieden.
Link: www.prokon.net
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Im Maschinenhaus in 100m Höhe:
die Berufschullehrer (von links)
Uwe Nobis, Ralf Ehrhardt, Udo Heger

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Eine Chance für Schüler, denen G 8 nicht
zusagt
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Gestern (Bericht der SZ vom 11.6.2010) kam Bildungsminister Klaus Kessler zu Besuch ans BBZ
nach Homburg. Er erkundigte sich nach den vielen verschiedenen
Ausbildungszweigen der Schule. Hier ist ein Abitur nach wie vor nach 13
Jahren möglich.
Homburg. Was bieten die Schulen im Lande? Diese Frage wollte sich der
saarländische Bildungsminister Klaus Kessler persönlich und am Ort
beantworten lassen. Deshalb war er gestern um 10 Uhr ins
Berufsbildungszentrum Paul-Weber-Schule (BBZ) gekommen. Kein Wunder,
dass ihm der Termin wichtig war, denn das BBZ ist eines der größten
Schulzentren im Kreis, an dem 16 verschiedene Schulformen angeboten
werden, in denen man alle Abschlüsse erreichen kann. Vom
Hauptschulabschluss über den mittleren Bildungsabschluss, vom Fachabitur
bis zum allgemeinen Abitur. Stolz sei man im BBZ darauf, dass bei allen
Ausbildungszweigen der Praxisbezug nicht zu kurz komme, betonte
Schulleiter Christoph Schwarz. Die Hauptinteressenrichtungen der
Schülerinnen und Schüler, die das BBZ abdeckt, sind der wirtschaftliche,
der sozialpflegerische und der technische Bereich. Und auch hier gibt es
wieder Unterteilungen, das heißt, „man wird allen Schülern mit ihrem
Leistungsprofil und ihren Neigungen gerecht“, so Schwarz. Seit wenigen
Jahren gibt es am BBZ auch die Möglichkeit, ein Oberstufengymnasium zu
besuchen. Die Einrichtung ermöglicht es jungen Leuten, die G 8 ablehnen,
hier auch weiterhin nach 13 Jahren ein Abitur abzulegen.
Das Gymnasium am BBZ Homburg ist ein reines Oberstufengymnasium, das
heißt, die Schule beginnt mit der Klasse 11 (Einführungsphase), danach
folgt die Hauptphase (Klassenstufen 12 und 13). Das Oberstufengymnasium
schließt mit der landeseinheitlichen Abiturprüfung ab und vermittelt
damit die Allgemeine Hochschulreife. Das heißt, dass alle erfolgreichen
Absolventen des Oberstufengymnasiums an jeder Universität in Deutschland
jedes Studium beginnen können. Dabei spielt die Fachrichtung, die am
Oberstufengymnasium belegt wurde, keine Rolle. Alle Schülerinnen und
Schüler beginnen gemeinsam in neu gebildeten Klassen, sie fangen also
alle zusammen am selben Punkt an. Eine Alternative zum „normalen“
G8-Gymnasium, die Schülern, die erst später ihre Talente entdecken, eine
Chance bietet. maa
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Schüler engagieren sich für die Homburger
Tafel
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Homburg. Die Paul-Weber-Schule in Homburg sammelt bereits über
Jahre hinweg Geld für einen guten Zweck, um dieses an besondere
Einrichtungen und Stiftungen zu spenden. Auch dieses Jahr wurde wieder
fleißig gesammelt und somit wurde es möglich, dass das
Berufsbildungszentrum (BBZ) Homburg einen Betrag von 500 Euro an die
Homburger Tafel spenden konnte, teilt die Schule weiter mit.
Um darüber zu entscheiden, wer die Spenden diesmal bekommt, wurde im
Berufsbildungszentrum in Homburg die Schülervertreterversammlung
einberufen. Neben den bisherigen Empfängern wie der Elterninitiative
krebskranker Kinder und dem Verein Mukoviszidose, die in diesem Jahr
jeweils 730 Euro erhielten, sollte über einen dritten Empfänger
diskutiert werden. Zu diesem Anlass waren es Jonas Zielke und Marc
Wacker, ehrenamtliche Helfer der Homburger Tafel und gleichzeitig
Schüler des Berufsbildungszentrums, die eine Präsentation über die
Homburger Tafel vor der Versammlung zeigten.
Die Homburger Tafel kümmert sich um sozial schwache Menschen. Sie
versorgt diese für eine geringe Gegenleistung mit Lebensmitteln,
Kleidung und vielem mehr.
Es gelang den beiden Schülern, die übrigen Mitglieder der
Schülervertretung davon zu überzeugen, auch der Homburger Tafel in
diesem Jahr einen Betrag von insgesamt 500 Euro zu spenden.
Zur Spendenübergabe kamen die Organisatoren der Spendenaktion und
gleichzeitig Vertrauenslehrer des BBZ, Uwe Klein und Reinhard Sinnwell,
der Vorsitzende der Homburger Tafel, Roland Best, sowie die beiden
Schüler Jonas Zielke und Marc Wacker.red
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Paul-Weber-Schule, BBZ Homburg, unterstützt Arbeit für
bedürftige Menschen mit 500 Euro
Jonas Zielke und Marc Wacker, ehrenamtliche Helfer der Homburger
Tafel und gleichzeitig Schüler des Berufsbildungszentrums, überzeugten
die Schülervertreterversammlung davon, für die Tafel zu spenden.

Roland Best, Vorsitzender der Homburger Tafel, Vertrauenslehrer Uwe
Klein, Schülervertreter Marc Wacker und Vertrauenslehrer Reinhard
Sinnwell (von links). Foto: SZ/BBZ |
Dynamik am Aktienmarkt hautnah erleben
Beim Planspiel Börse konnten Schüler praxisnah ihr
wirtschaftliches Wissen unter Beweis stellen
Über 100 Depots eröffnete die Kreissparkasse Saarpfalz 2009 für das 27.
Planspiel Börse. Mit einem Depotwert von rund 53 000 Euro belegte bei
der Endabrechnung die Gruppe "Die Kickers" von der Homburger
Paul-Weber-Schule den ersten Platz.
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Saarpfalz-Kreis. (SZ vom 13.02.10) Im vergangenen Jahr profitierten zum 27. Mal
Schüler von der Praxisnähe des Planspiels Börse und konnten risikolos
ihr wirtschaftliches Wissen erweitern. Limit, DAX und Dividende sind für
die Börsenspielteilnehmer keine Fremdwörter mehr. Ganz wie an der realen
Börse haben auch die Teilnehmer beim Planspiel Börse die Brisanz und
Dynamik des Aktienmarktes zu spüren bekommen.
Wer Erfolg haben will, muss täglich Kurse beobachten, Meldungen lesen,
Wertpapiere und Firmen im Auge behalten und Entscheidungen treffen. Von
mehr als 45 000 Teams hatte in diesem Jahr die Spielgruppe "Küstenjungs"
mit einem Depotgesamtwert von 59 622,98 Euro den größten Erfolg. Als
Belohnung erwartet das Spitzenteam drei erlebnisreiche Tage in Berlin.
Bei der Kreissparkasse Saarpfalz in Homburg wurden für das Planspiel
Börse 111 Depots eröffnet. Den ersten Platz belegte mit einem Depotwert
von 53 281,38 Euro die Spielgruppe "Die Kickers" von der
Paul-Weber-Schule unter der Leitung von Dustin Lehrke. Auf den zweiten
Platz kam die Spielgruppe "Pirates" von Yannick Chairi, und den dritten
Platz erreichte Nicole Commercon mit ihrer Spielgruppe "Nika".
Zusätzlich nutzten die Spielgruppen eine weitere Gewinnchance, indem sie
einen Tipp auf den Stand des Euo-Stoxx 50 zur Schlussabrechnung am
letzten Börsentag abgaben, teilt die Kreissparkasse mit. Bewertet wurden
Genauigkeit und Zeitpunkt der Abgabe. Den besten Treffer bei der KSK
Saarpfalz setzten die Drittplatzierten beim Börsenspiel, die Spielgruppe
"Nika" unter Leitung von Nicole Commercon.
Insgesamt wurden rund 1 150 000 Aufträge mit einem Umsatz von 4,7
Milliarden Euro abgewickelt. Mit der Investition in Centrotherm
Photovoltaics (plus 45,4 Prozent), Henkel Vz. (plus 30,3 Prozent) oder
Software AG (plus 29,3 Prozent) sind die Schülergruppen beim
letztjährigen Planspiel gut gefahren - diese Werte führen die
Kursanstiegsstatistik an. Verluste mussten dagegen die Schüler
verbuchen, die auf SKY Deutschland, Sacyr Vallehermoso S.A. oder Solon
SE gesetzt haben, deren Kurse bis Spielende bis zu 45,6 Prozent ihres
Wertes verloren haben, heißt es in der Pressemitteilung weiter.
Während bei den siegreichen Spielgruppen und den betreuenden Sparkassen
kräftig gefeiert wird, laufen in der Börsenspiel-Zentrale schon die
Vorbereitungen für das Planspiel Börse 2010. Spielbeginn ist am 4.
Oktober.
Wer sich in der spielfreien Zeit genauer über das Planspiel-Börse und
seine künftigen Neuerungen informieren möchte, kann dies im Internet
unter www.planspiel-boerse.com tun. red
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Die Praxis vor Ort kennen lernen
SZ vom 28.11.09 |
St.
Ingbert. Die Gelegenheit, während der Ausbildung die eigene
Werkbank, ja sogar den eigenen Betrieb verlassen zu können, um die Luft
in anderen Firmen schnuppern zu können, bietet sich einem nicht alle
Tage. Doch für die 19 Schüler und eine Schülerin der Werkzeugmechaniker
im dritten Ausbildungsjahr, die im Homburger Berufsbildungszentrum
Paul-Weber-Schule die Schulbank drücken, bot sich jetzt genau diese
Gelegenheit. Mit ihrem Fachlehrer Uwe Nobis waren sie beim St. Ingberter
Stanz- und Metallwerk Willy Voit zu Gast, um dort die Betriebsabläufe
kennen zu lernen. Der Besuch bei Voit war als Auftakt für eine Reihe von
Besuchen bei den jeweils ausbildenden Betrieben gedacht: "Es geht darum,
im dritten Ausbildungsjahr Fachkenntnisse zu vertiefen. Da einzelne
Firmen nur bestimmte Verfahren anwenden, ist es hilfreich, übergreifend
auch andere Techniken in der Praxis kennen zu lernen", erklärt Uwe Nobis.
Dass die Reise durch die Betriebe - wie Festo, Krupp, Lang und einige
kleinere Firmen - bei Voit startete, hänge mit der unkomplizierten
Zusammenarbeit zusammen. Man habe stets "über den kleinen Dienstweg"
entscheiden können. "So war es auch kein Problem, eine Führung für die
Schüler genehmigt zu bekommen", erklärt Udo Cloß, der für die Ausbildung
zuständige Meister.
Auf die Berufsschüler wartete ein großes Pensum: "Wir haben die Klasse
in zwei Gruppen eingeteilt, die abwechselnd den Stanz- und den
Druckgussbereich besichtigen", so Cloß. Besonderheit: Die vier
Voit-Azubis der Klasse, Bereiche Stanz- und Umformtechnik und
Formentechnik, übernahmen dabei Führung und Moderation.
Mit ihrem Mitschüler Jens Habermann betreute Anna Schwarz eine der
Gruppen: "Der Vormittag ist anstrengend. Man muss immer wieder bedenken,
was die anderen wissen oder eben nicht. Und man hat ja selbst
verschiedene Sachen gerade erst gelernt." Dennoch klappte die
Vermittlung: "Es ist sehr informativ. Das ist eine wesentlich größere
Firma als die, in der ich arbeite - ganz andere Dimensionen. Und meine
Klassenkameraden erklären sehr gut und verständlich", fand Eric Weyrich,
der bei der Firma Lang ausgebildet wird.
In der Kooperation sieht Fachlehrer Uwe Nobis einen großen Nutzen für
die Schüler: "Schulische Lerninhalte werden so parallel in der Praxis
abgearbeitet. Vieles kennen die Schüler nur aus der Theorie." Nobis, von
Hause aus Maschinenbauingenieur, weiß, wovon er spricht: er selbst hatte
im vergangenen Jahr zwei Wochen seiner Freizeit "geopfert" und sich als
"Gastarbeiter" bei Voit fortgebildet. Udo Cloß hatte ihm ein ganz
ordentliches Informationspaket geschnürt, damit er einen möglichst
umfassenden Einblick in die neuesten Techniken und Verfahren kennen
lernte. "Als Fachlehrer muss man immer auf dem neuesten Stand sein", so
Nobis. "Und dieses Engagement kommt letztlich auch unseren Azubis im
Unterricht zu Gute", lobte Cloß.
"Schulische Lerninhalte werden parallel in der Praxis abgearbeitet."
Uwe Nobis, Fachlehrer am BBZ Homburg
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Belohnung für gutes Deutsch
Ein zauberhaftes Programm umrahmte die Auszeichnung der Sieger beim
Diktat- und
kreativen Schreib-Wettbewerb an kaufmännischen Schulen des Saarlandes in
der Sparkasse in Merzig.
Artikel als PDF |

Karl-Heinz Freudenreich (v. r.) zeichnete Conny Junker, Christina
Abel, Sarina Dewes, Philipp Drum, Maria Bauser (BBZ Homburg)
Florence Holz,
Celina Mathey, Conny Oehm, Louisa Jiminez Delgado und Michelle Krämer
aus.
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Karlsberg-Aufsatzwettbewerb
Die Zukunft der Energieversorgung
Gewinner im Paul-Weber-Haus ausgezeichnet
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Die teilnehmenden Schüler der Paul-Weber-Schule und ihre Lehrer, Marina
Feickert, Uwe Klein und Rainer Speicher, wurden im Bistro des
Karlsberg-Verwaltungsgebäudes in der Eisenbahnstraße herzlich begrüßt.
Auch in diesem Jahr war das Thema des Karlsberg-Aufsatzwettbewerbs
hochaktuell und gesellschaftspolitisch wichtig: „Über die ökologisch und
ökonomisch zentrale Bedeutung der Energieversorgung in der Zukunft“.
Dazu machten sich die Schüler der Oberstufenklassen der Fachoberschulen
Wirtschaft und Wirtschaftsinformatik des Homburger
Berufsbildungszentrums, das den Namen des früheren Karlsberg-Chefs Paul
Weber trägt, Gedanken.
Maria Bauser erhielt den ersten, mit 200 Euro dotierten Preis. Der
zweite Preis von 150 Euro ging an Timo Wetzel. Und Kevin Rubeck
erreichte mit seiner Arbeit den dritten Rang und konnte dafür 100 Euro
entgegennehmen. Über den „Trostpreis“, eine Desperados-Tasche, als
vierten Preis konnte sich Patryk Grela freuen.
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Réka Maret, Wissensmanagerin bei Karlsberg, hatte die Bewertung der
Aufsätze vorgenommen. Sie merkte an, dass es allen eingereichten Texten
gelungen sei, die wirtschaftlichen den umweltbezogenen Aspekten des
Themas „Energie“ gegenüberzustellen. Diese bereits im Titel gestellte
und dann in den Aufsätzen behandelte Aufgabe habe deutlich gemacht, dass
es gelte, die unterschiedlichsten Energiequellen sowohl wirtschaftlich
effizient als auch ökologisch sinnvoll und nachhaltig zu nutzen.
Einerseits wiesen die Schüler auf die Probleme der Energiegewinnung aus
vornehmlich fossilen und vor allem begrenzten Rohstoffen hin: in erster
Linie den CO2-Ausstoß, aber auch die Sicherheits- und
Entsorgungsproblematik bei der Atomkraft. Diese traditionellen Methoden
könnten aber – noch – verhältnismäßig kostengünstig betrieben werden.
Demgegenüber stünden die sauberen, regenerierbaren und meist
„unendlichen“ Formen wie z.B. Solarenergie, Erdwärme, Wind- und
Wasserkraft, die aber in der Entwicklung und Nutzung bisher bedeutend
teurer seien als die herkömmlichen und auch technisch z.T. noch nicht so
ausgereift, dass sie den steigenden Bedarf kontinuierlich und sicher
decken könnten. Doch wurde von den Autoren gerade hinsichtlich dieser
Alternativen darauf hingewiesen, dass deutsche Firmen hierbei führend
seien, und deren Weiterentwicklung also nicht nur auf die Umwelt
bezogen, sondern auch aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten lohnend sei.
Daher sei auch die Politik bzw. der Staat dazu aufgerufen, hier
unterstützend und fördernd einzugreifen.
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Abschließend wurde auf die positive Energie zwischen
Wirtschaftsunternehmen und Berufsschule hingewiesen: „Als wirtschaftlich
denkendes und handelndes Unternehmen ist es uns bei Karlsberg sehr
wichtig, qualifizierten und gut ausgebildeten Nachwuchs zu fördern.
Deshalb haben wir diesen Aufsatzwettbewerb ins Leben gerufen. Wir wollen
dazu anregen, dass sich die Schüler der Paul-Weber-Schule
wirtschaftliche und gesellschaftspolitische Gedanken machen und diese
auch schriftlich zum Ausdruck bringen“, so Frau Maret.
Auch der Leiter der Paul-Weber-Schule, Studiendirektor Christoph
Schwarz, betonte die starke Kooperation zwischen Karlsberg und dem
Berufsbildungszentrum, die nun schon mehr als 10 Jahre bestehe und die
die Schüler auf sinnvolle Art und Weise zum Blick über den
schulalltäglichen Tellerrand motiviere.
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Zeitgemäße Ausbildung bedeutet gute Ausbildung
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Am Berufsbildungszentrum (BBZ) Homburg, Paul-Weber-Schule, wurde ein
Basiskurs und zwei Aufbaukurse CAD (Computergestütztes Konstruieren)
innerhalb eines im dreidimensionalen Bereich arbeitenden, modernen
Volumenmodellierers durchgeführt.
Teilgenommen haben 59 Auszubildende aus dem Bereich der Metallabteilung
des BBZ.
CAD ist ein wichtiger Teil im Bereich der Metalltechnik und wird in
Zukunft noch wichtiger werden.
Die Schüler erhielten nach erfolgreicher Teilnahme ein Zertifikat zur
Teilnahme an der Schulung.
Die Schule ist mit der verwendeten Computersoftware Solid Edge der Firma
Siemens/UGS im CAD-Bereich auf dem neuesten Stand der Technik angelangt.
Die Freiwilligkeit der Weiterbildung (vier Nachmittage die Woche,
jeweils 4 Stunden) begeisterte unter anderem den Schulleiter
Studiendirektor Christoph Schwarz. „Dieses Engagement der jungen Leute
zeigt mir, dass es um unsere Jugend nicht so schlecht bestellt ist, wie
es oft dargestellt und in der Politik verlautbart wird.“
Die Schülerinnen und Schüler sollen fit gemacht werden für den
Arbeitsmarkt. Dafür bedarf es zeitgemäßer Unterrichtsmaterialien,
engagierter Lehrkräfte und interessierter Schüler. Die Lehrkräfte am BBZ
Homburg sind sich ihrer Verantwortung bewusst, dass durch die schnelle
Entwicklung eine ständige Fortbildung notwendig ist, um als
Ausbildungspartner der Wirtschaft auf aktuellem Stand zu bleiben.
Dass dem so ist, zeigt die Fortbildungsquote von 100 %, was bedeutet,
dass alle Lehrkräfte in dieser Schule mindestens eine Fortbildung
besucht haben.
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Lehrer der Paul-Weber-Schule für langjähriges
Engagement von der IHK geehrt
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Der Geschäftsführer der IHK des Saarlandes, Peter Nagel, ließ es sich
nicht nehmen persönlich im Lehrerzimmer der Paul-Weber-Schule
vorbeizukommen, um einen langjährigen Weggefährten zu ehren.
Fritz Buschbaum wurde für seine ehrenamtliche Tätigkeit mit der
IHK-Ehrennadel ausgezeichnet.
Die Lehrkräfte der Berufsbildungszentren sind in vielen Bereichen
ehrenamtlich für die Kammern tätig und stellen dort ihre Kenntnisse und
Fähigkeiten zur Verfügung. Somit können viele Serviceleistungen der
Kammern kostengünstig angeboten werden.
Die Teilnahme an Konferenzen, Ausschüssen und Prüfungsabläufen, das
Aufstellen von Prüfungsaufgaben, die Korrekturen der Prüfungsarbeiten
und die Durchführung von mündlichen Prüfungen sind Tätigkeitsfelder der
Lehrkräfte.
„Wir haben schon in vielen IHK-Ausschüssen gemeinsam gearbeitet“, so
Peter Nagel. Fritz Buschbaum ist bereits seit 1990 für die IHK in
Lehrplankommissionen, Aufgabenerstellungsausschüssen und im
Prüfungsausschuss für Groß- und Außenhandel tätig. Peter Nagel dankte
Fritz Buschbaum für dessen Engagement und überreichte die Ehrennadel.
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Paul-Weber-Schule nimmt am
Bundesjugendschreiben 2009 teil
Das Bundesjugendschreiben - ein seit 1974 jährlich
durchgeführter Wettbewerb - wird von der Deutschen Stenografenjugend
zentral organisiert, aber dezentral von den örtlichen
Stenografenvereinen, Schulen und anderen Bildungseinrichtungen
durchgeführt.
Sinn des Bundesjugendschreibens ist es, Jugendliche
in den oftmals als Hobby betriebenen Disziplinen “Kurzschrift”,
”Tastschreiben” und ”PC-Schreiben” durch diesen Großwettbewerb zu noch
besseren Leistungen anzuspornen. Denn stets haben Jugendliche, die Steno
und/oder Tastschreiben beherrschen, in der Schule, im Studium, im Beruf,
bei der Ausbildungsplatzsuche oder im Privatleben die besseren Chancen.
Teilnehmen können Jugendliche und Erwachsene. Damit Altersunterschiede
entsprechend berücksichtigt werden, gibt es sieben Altersklassen, aus
denen die Besten auf Bundes- und Länderebene ermittelt werden.
Erwachsene nehmen außer Konkurrenz teil.
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Im Jahr 2008 beteiligten sich knapp 22.000 Jugendliche/Erwachsene am
Bundesjugendschreiben, wiederum ein Beweis für die Beliebtheit und
Anerkennung dieses nunmehr seit 35 Jahren bestehenden Wettbewerbs. Die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe der
Handelsschule nahmen am Bundesjugendschreiben 2009 teil. Verantwortlich
für die Durchführung des Wettbewerbs war die Fachlehrerin für
Textverarbeitung, Frau Karin Thräm. In der Sparte „Tastschreiben“ haben
von 58 Teilnehmern 33 eine Leistungsurkunde erhalten. Beim Tastschreiben
wird ein Text 10 Minuten lang von einer Vorlage abgeschrieben.
Erfolgreich ist, wer viele Anschläge mit wenigen Fehlern schafft.
„Gruppenbester“ war der Schüler Robin Clemens aus der Klasse W-H 11.2.
Der Schulleiter, Herr Schwarz, überreichte ihm für seine hervorragende
Leistung ein Präsent.
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Freude über hochmoderne Küchen
(Saarbrücker Zeitung vom 21.02.09)
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Das Berufsbildungszentrum Paul-Weber-Schule kann
die drei nagelneuen Lehrküchen, die von Landrat Lindemann offiziell
eingeweiht worden sind, gut gebrauchen. Selten waren die Anmelde- und
Schülerzahlen so hoch. 17 Schulformen gibt es dort unter einem Dach.
Homburg. Erst wurde mit Koch-Schülerinnen und -schülern des BBZ
über Rezepte gefachsimpelt, dann kam Landrat Clemens Lindemann zum
offiziellen Teil: Für rund 600 000 Euro hat das Homburger
Berufsbildungszentrum, die Paul-Weber-Schule, drei nagelneue Lehrküchen
erhalten, die gestern offiziell übergeben wurden. Sie sind ausgestattet
mit modernen, programmierbaren Geräten und technisch auf dem neuesten
Stand.
"Jahrelang haben wir in den Haushaltsberatungen darüber diskutiert, dann
haben wir uns irgendwann entschlossen, eine Lehrküche nur auf einer
Etage zu machen. Dann meinte das Bauamt, das würde aus technoischen
Gründen keinen Sinn machen. Auf einen Schlag wäre besser", erzählte
Lindemann. Mangels Geld habe man die notwendige Sanierung der drei
Lehrküchen dann immer weiter nach hinten geschoben. "Ich war sehr
glücklich, dass es im Sommer 2008 endlich losgehen konnte" Er hoffe und
wünsche, dass die Schüler was lernen in den neuen Räumen, nachdem das
BBZ wieder moderner ausgestattet wurde". Er komme gern und mache einen
Gastunterricht in Sachen Kochen, schmunzelte Lindemann. Von "Spaghetti
Carbonara" war die Rede.
Schulleiter Christoph Schwarz bedankte sich beim Landrat, "dass wir zu
diesem Ergebnis gekommen sind. Ich bin froh, dass unsere Schülerinnen
und Schüler jetzt mit dem technischen Standard arbeiten können, der
heute üblich ist." Schwarz betonte, jedes Jahr sei bisher eine
Baumaßnahme am BBZ umgesetzt worden. Lindemann dazu: "Wir werden in
Sachen Baumaßnahmen an dieser Schule nie zu Ende kommen." Der Landrat
informierte, dass dem Kreis aus dem Konjunkturpaket II rund sechs
Millionen Euro zur Verfügung stünden. "Die werden uns gut tun und
hilfreich für die Schulen insgesamt sein."
BBZ-Leiter Christoph Schwarz konnte gestern auch mit beeindruckenden
Anmeldungs-Zahlen aufwarten. "Für den Fachoberschul-Sozialbereich haben
wir bis jetzt schon 83 Anmeldungen, viel mehr als wir erwartet hatten.
Ähnliches gilt für die neuste Schulform, das Oberstufengymnansium, das
laut Schwarz "mittlerweile dort angesiedelt ist, wo's hingehört: am BBZ."
56 Anmeldungen liegen dem Schulleiter bisher vor, auch deutlich mehr als
man kalkuliert hatte. Inzwischen sind am BBZ Homburg 17 verschieden
Schulformen unter einem Dach. Laut Schwarz ist das schon "ein gewaltiger
Apparat, der dort aufgebaut worden und zu verwalten ist."
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Auf einen Blick
Die Paul-Weber-Schule hat drei neue Lehrküchen erhalten, die gestern
offiziell übergeben wurden. Für insgesamt rund 600 000 Euro wurden sie
saniert und mit modernster Technik, dazu gehören etwa programmierbare
Geräte, ausgestattet. Die Arbeiten liefen seit Sommer 2008. rs

In einer der drei neuen Lehrküchen ließ es sich Landrat Clemens
Lindemann am Donnerstag nicht nehmen, die pikanten Backwaren der
BBZ-Kochschüler zu probieren. Foto: Thorsten Wolf
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Modellversuch erfolgreich abgeschlossen:
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5 Lern-Team-Berater am BBZ Homburg zertifiziert
Im Rahmen des Bund-Länder Modellversuchs für „Selbst gesteuertes und
Selbst organisiertes Lernen in der beruflichen Erstausbildung" (SKOLA)
hat das saarländische Bildungsministerium von 2005 bis April 2008 den
Modellversuch Projekt „I-LERN-KO" (Implementierung
eines didaktischen Systems zur Förderung der Lern- und Teamkompetenz
mittels Personal- und Organisationsentwicklung) an drei
Berufsbildungszentren durchgeführt. Mit der Ausbildung von insgesamt 45
Lern-Team-Berater verfügen jetzt alle Berufsbildungszentren im Bereich
der Unterrichtsentwicklung über das didaktische Know-how, aber auch über
Strategien, wie Organisationen parallel zu didaktischen Innovationen
weiterentwickelt werden müssen.
Die Ausbildung der Lern-Team-Berater erfolgte in enger Zusammenarbeit
mit Prof. Arnold von der Universität Kaiserslautern, der die Ausbildung
wissenschaftlich begleitet hat. Die Fortbildungsveranstaltung umfasste
insgesamt rund 120 Stunden, die Finanzierung erfolgte aus
Projektmitteln.
Die Weiterbildungsmaßnahme umfasste drei Stufen. Im ersten Schritt ging
es darum, sich auf ein didaktisches System zu verständigen, mit dem die
entsprechenden Lern- und Teamkompetenzen vermittelt werden können.
Ein zweiter Schwerpunkt des Projektes lag darin, Strukturen für
Berufsbildungszentren zu entwickeln, die es ermöglichen, das neue
Konzept in den Schulen vor Ort zu implementieren.
In der dritten Phase erfolgte der Transfer von den Modellschulen auf die
anderen Bildungszentren im Saarland. Im Rahmen dieses Transfers wurden
flächendeckend Lern-Team-Berater ausgebildet.
Innerhalb des Qualitätsmanagementsystems an beruflichen Schulen bietet
sich nun mit Hilfe der Lern-Team-Berater die Möglichkeit, noch stärker
den Fokus auf den Kernbereich
schulischer Arbeit, nämlich „Unterricht
und Erziehung", zu legen und den Prozess einer kontinuierlichen und
systematischen Unterrichtsentwicklung
Die frischgebackenen LTB erhielten ihr Zertifikat im
Rahmen einer Feierstunde aus der Hand von Bildungsministerin Annegret
Kramp-Karrenbauer
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BBZ Homburg bereichert sein Spektrum an
Schulformen
Homburg. Das Berufbildungszentrum Homburg des
Saarpfalz-Kreises, Paul-Weber-Schule, erweitert im Schuljahr 2009/10
sein attraktives Bildungsangebot um eine weitere Schulform: die
Fachoberschule der Fachrichtung Sozialwesen. Damit verfügt das BBZ über
ein in allen Fachbereichen breit gefächertes Profil und kann die
Fachhochschulreife nicht nur in den Bereichen Technik und Wirtschaft,
sondern auch in der Ausbildungsrichtung Sozialwesen anbieten.
Aufbauend auf dem Mittleren Bildungsabschluss führt die Schulform zur
fachgebundenen Hochschulreife, mit der gute Voraussetzungen für ein
Studium an einer Fachhochschule oder eine Ausbildung im sozialen Bereich
geschaffen werden.
Die FOS – Fachrichtung Sozialwesen – vermittelt insbesondere Kenntnisse
in den Fächern Pädagogik, Psychologie, Soziologie und Hygiene. Darüber
hinaus führt sie zu einer gehobenen Allgemeinbildung. Die FOS kann, in
Abhängigkeit der vorliegenden Zugangsvoraussetzungen, ein- bzw.
zweijährig absolviert werden. Die Aufnahme in die Klassenstufe 11 ist
mit der begleitenden Ableistung eines Praktikums im sozialpflegerischen
Bereich verknüpft. Für den Eintritt in die Klassenstufe 12 ist in der
Regel der Nachweis einer bereichsspezifischen Berufsausbildung
erforderlich.
Der Schulleiter des BBZ, Studiendirektor Christoph Schwarz, war seit
seiner Amtsübernahme bemüht, die Einrichtung der Schulform am Standort
Homburg zu ermöglichen. „Die FOS Sozialwesen stellt für das BBZ Homburg
einen wertvollen Zugewinn dar. Die Nachfrage nach der entsprechenden
Schulform war in Homburg stets vorhanden und ist in den letzten Jahren
gestiegen. Unsere Informationstage haben immer wieder gezeigt, dass
diesbezüglich großes Interesse besteht. Umso mehr freut es mich, dass
wir ab nächstem Schuljahr die Fachhochschulreife auch im Bereich
Soziales anbieten können“, so der Schulleiter.
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Abschluss der Werkstattschule
„Mein bestes Zeugnis aller Zeiten“. Mit diesen Worten kommentierte
der Schüler Deniz Y. sein Halbjahreszeugnis, das er vor wenigen Wochen
in seiner neuen Klasse von seinem Klassenlehrer erhalten hat. Die
Klasse, die der Schüler seit August letzten Jahres regelmäßig besucht,
heißt WSS 10.1. Diese ist auch die neue Klasse weiterer 9 Schülerinnen
und Schüler am Berufsbildungszentrum des Saarpfalz-Kreises in Homburg.
Die Abkürzung „WSS“ steht für „Werkstatt-Schule“ und ist ein
Modellprojekt der Initiative „Du schaffst das!“ im Rahmen eines
ausbildungsfördernden Pilotprojektes des Saarlandes, initiiert durch das
Ministerium für Bildung, Familie, Frauen und Kultur und die
Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit.
Das Modellprojekt richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die nach
achtjährigem Besuch einer Erweiterten Realschule oder Gesamtschule keine
Aussicht auf einen erfolgreichen Schulabschluss im allgemeinbildenden
Schulsystem haben.
Mit dem Wechsel in die Produktionsschule am Berufsbildungszentrum in
Homburg besteht für diese Jugendlichen die Möglichkeit, mit dem
einjährigen Besuch der Werkstatt-Schule sowohl die allgemeine
neunjährige Vollzeitschulpflicht als auch die Berufsschulpflicht zu
erfüllen. Darüber hinaus ist es möglich, nach gezielter Vorbereitung den
Hauptschulabschluss zu erreichen.
Weitere
Merkmale der Werkstatt-Schule sind u.a. die Dualisierung des
Bildungsganges (Kombination von theoretischen Lerninhalten in der Schule
und praktischen Tätigkeiten in schulischen Werkstätten bzw. in
Betrieben) sowie die Betreuung durch eine sozialpädagogische Fachkraft.
„Ich bin froh, dass das Berufsbildungszentrum des Saarpfalz-Kreises in
Homburg als Projektschule neben drei weiteren Berufsbildungszentren im
Saarland ausgewählt wurde, weil wir mit der Werkstatt-Schule unser (Aus-)Bildungsangebot
in der Region komplettieren und unseren Leitzielen, insbesondere dem der
Kundenorientierung in besonderer Weise gerecht werden“ führt der Leiter
der größten Schule des Saarpfalz-Kreises, Studiendirektor Christoph
Schwarz, aus. „Wir müssen auf die sich veränderte Ausgangssituation in
unserer Gesellschaft reagieren, wonach zunehmend Jugendliche mit
besonderem Förderbedarf geringe Chancen auf dem Ausbildungs- und
Arbeitsmarkt haben und ohne hinreichende Qualifikationen und Kompetenzen
allgemeinbildende Schulen ohne Abschluss verlassen. Mit der
Werkstatt-Schule haben wir ein neues Konzept, um insbesondere häufigen
Problemen wie Schulmüdigkeit bis hin zur Schulverweigerung mit
mangelnder Motivation und Resignation im Hinblick auf berufliche
Perspektiven sowie hohen Defiziten im sozialen und fachlichen Bereich zu
begegnen“ ergänzt Schwarz. „Wir sind bestens darauf vorbereitet, diese
besondere Herausforderung anzunehmen, indem wir die besonderen Probleme
mit einem fachlich und pädagogisch besonders qualifizierten, engagierten
und erfahrenen Team aus Lehrkräften und Sozialcoach zu lösen versuchen,
um damit einem weiteren Leitziel unserer Schule zu entsprechen“, so der
engagierte Schulleiter. Nicht ohne Stolz verweist er auf das am BBZ
eingeführte und angewandte Qualitätsmanagementsystem für den
Geltungsbereich „Durchführung aller schulischen Bildungsmaßnahmen im
beruflichen Bereich“, wozu selbstverständlich auch die Werkstatt-Schule
zählt, was zuletzt erst im Dezember 2007 in einem Zertifizierungs-Audit
nachgewiesen wurde.
„Mit unseren besonderen pädagogischen Konzepten haben wir bereits
erreicht, dass sich aus ehemaligen Schulverweigerern Persönlichkeiten
entwickelt haben, die mittlerweile nicht nur regelmäßig sondern sogar
„gerne“ den Unterricht besuchen“, so der Klassenlehrer der
Werkstatt-Schule, Studienrat Alfred Libal. „Mein Sohn geht auf einmal
gerne zur Schule“, verwundert wie fassungslos die Aussage des Vaters
eines Schülers, dessen Sohn bisher als hartnäckiger Schulverweigerer
bekannt war. „Leider können wir diesen Erfolg nicht für die gesamte
Schulklasse verzeichnen, dies wäre aber wohl auch nach so kurzer Zeit zu
vermessen“, ergänzt der Klassenlehrer.
Nach dem Besuch der Werkstatt-Schule am BBZ in Homburg, so sind sich
Schulleiter Christoph Schwarz, der zuständige Abteilungsleiter Helmut
Müller und Klassenlehrer Alfred Libal einig, werden den Schülerinnen und
Schülern durch eine bessere Ausbildungsreife und Berufseignung, durch
individuelle Förderung der Berufswahlkompetenz und Vorbereitung auf den
Eintritt in die Berufs- und Arbeitswelt sowie eine gezielte Hinführung
zum Erwerb des Hauptschulabschlusses realistische Chancen auf dem ersten
Ausbildungs- und Arbeitsmarkt im direkten Anschluss an die Schule
eröffnet. Dies lässt sich bereits nach dem ersten Schulhalbjahr
prognostizieren.
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Vortrag zur Globalisierung von Professor
Palmer am Berufsbildungszentrum Homburg
„Auswirkung der Globalisierung auf den europäischen Arbeitsmarkt am
Beispiel China“
Am
Freitag, 20. Juni 2008, veranstaltete das Berufsbildungszentrum Homburg,
Paul-Weber-Schule, eine Vortragsveranstaltung für die Schüler der
Berufsfachschulen und Fachoberschulen zum Thema Globalisierung.
Professor Palmer stellte die Auswirkungen auf den deutschen und
europäischen Markt am Beispiel China dar. Durch seinen 10-jährigen
Aufenthalt als Führungskraft einer deutschen Firma in China kennt er die
Stärken und Schwächen Chinas genau. Mit seiner Erfahrung zeigte er ein
aktuelles Bild der Entwicklungen in China auf und erläuterte die
Auswirkungen auf unsere Wirtschaft.
Die Vorträge waren sehr informativ und fanden bei den Schülern großes
Interesse, wie das die anschließenden Diskussionen zeigten. Die vielen
Fragen, die die Schüler an den Experten stellten, zeigten, dass die
Schüler vor allem erfasst hatten, welche Gefahren und Auswirkungen die
globale Entwicklung auf ihre eigenen Arbeitsplätze haben kann.
Schulleiter Christoph Schwarz konnte neben dem Kollegium auch Vertreter
aus der Wirtschaft begrüßen, die zu dieser Schlussveranstaltung
eingeladen waren. Mit eindrucksvollen Fakten und Zahlen konnte Professor
Palmer den explosionsartigen Aufschwung Chinas darstellen. Bei dem
anschließenden Umtrunk gab es deshalb noch weitere intensive Gespräche
und Diskussionen. Das BBZ Homburg konnte mit Unterstützung der Volksbank
Homburg das Angebot des Senioren-Experten-Services (SES) nutzen, um
Professor Palmer zu engagieren. Der SES fördert die internationale
Zusammenarbeit, indem Experten zur Beratung und Problemlösung engagiert
werden können, die ihr Berufsleben beendet haben, aber ihr Wissen und
die langjährige Erfahrung zur Verfügung stellen.
V.r.: Professor Palmer, Schulleiter Schwarz, Herr Hanebutte, Fa.Bosch,
Herr Panther und Herr Palm, VR-Bank
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Presseinformation 29.02.2008
Seit nun schon 25 Jahren leisten die Sparkassen mit dem Planspiel Börse einen praxisnahen Beitrag zur Förderung des Wirtschaftsverständnisses junger Menschen. Ziel des Spiels ist es, junge Menschen mit der Funktionsweise des modernen Wirtschafts- und Finanzwesens vertraut zu machen. Seit der ersten Runde hat sich das Planspiel Börse technisch ständig weiterentwickelt und den immer komplexeren Bedingungen auf den Aktienmärkten angepasst. An diesem Grundsatz soll auch in Zukunft festgehalten werden, um es den Schülern zu ermöglichen, im gemeinsamen Börsenwettbewerb Wirtschaftswissen zu erwerben.
Am Börsenspiel 2007 beteiligten sich insgesamt 46.312 Spielgruppen. Darunter waren auch Teilnehmer aus Frankreich, Italien, Luxemburg, Österreich und Spanien. Damit haben innerhalb der zurückliegenden Jahre über 7 Millionen Teilnehmer, vor allem Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II, teilgenommen.
Halten? Verkaufen? Kaufen? Diese Fragen haben sich in den letzten Wochen alle Teams gestellt. Die Strategie ging beim bundesweiten Gewinnerteam mit dem Namen „Die Sieger“ auf. Mit einem Depotwert von 65.322,12 € setzten sich die erfolgreichsten durch. Für diese beachtliche Leistung werden die jungen Nachwuchsbroker zur Siegerehrung nach Berlin eingeladen.
Die saarländischen Sparkassen nahmen mit rund 600 Spielgruppen am Börsenspiel 2007 teil. Nach rund 10 aufregenden Börsenwochen sicherte sich die Spielgruppe „Die Superfalken“ vom KBBZ Saarlouis den Sieg. Sie vermehrte ihr fiktives Kapital auf 59.406,15 €.
Bei der Kreissparkasse Saarpfalz wurden für das Planspiel Börse 59 Depots eröffnet. Den 1. Platz in unserem Haus belegte die Spielgruppe „lady lovers“ von der Gesamtschule Gersheim unter der Leitung von Filippo Liurno mit einem Depotwert von 51.992,42 €.
Dass nicht nur Gewinne erwirtschaftet, sondern auch Verluste realisiert werden, zeigte bei uns im Haus der niedrigste Depotwert von 42,766,41 €. Ein eindrucksvolles Beispiel dafür, dass an der Börse Chancen und Risiken sehr nah beieinander liegen.
Während der gesamten Spielzeit wurden in der Sparkassen-Börsenspiel-Zentrale 1.252.081 Aufträge mit einem Umsatz von 6,4 Milliarden Euro abgewickelt. Dafür standen den Schülern 150 handelbare Werte an den Börsenplätzen Frankfurt, London, Madrid, Mailand, Paris und Wien zur Verfügung, die bis zum 11. Dezember zweimal täglich zu den realen Kursen gekauft und verkauft werden konnten.
Mit der Investition in Bankinter (+37,9 %), TeleAtlas (+37,5 %) oder Q-Cells (+36,4 %) sind die Schülergruppen beim diesjährigen Planspiel gut gefahren – diese Werte führen die Kursanstiegsstatistik an. Verluste mussten dagegen die Schüler verbuchen, die auf Conergy, fastweb oder Infineon in ihrem Depot gesetzt haben, deren Kurse bei Spielende bis 61,69 % ihres Wertes verloren haben.
Die Kreissparkasse Saarpfalz prämiert die 10 besten teilnehmenden Schülerteams mit Geldpreisen.
- Der Erstplatzierte-die Spielgruppe „lady lovers“
von der Gesamtschule Gersheim - erhält 300,00 €,
- der Zweitplatzierte - die Gruppe „Speculabuntur“
vom Gymnasium Johanneum - erhält 200,00 € und
- der Drittplatzierte - die Gruppe „baston“
von der Gesamtschule Gersheim - erhält 150,00 €.
- Die 4. bis 10. Spielgruppe wird mit je 75,00 € prämiert.
Neben dem täglichen Handel konnten die Teams auch mit der Tippabgabe auf den Wert des europäischen Index EuroStoxx50 zum Spielende Preise gewinnen. Bewertet wurden Genauigkeit und Zeitpunkt der Abgabe.
Den besten Treffer bei der Kreissparkasse Saarpfalz setzte die Spielgruppe „Die Börsenhaie“ unter Leitung von Florian Holländer von der Paul-Weber-Schule in Homburg. Die Mitglieder dieser Spielgruppe dürfen sich über Sachpreise freuen.
Seit 2005 gibt es auch für Lehrer einen bundesweiten Wettbewerb. Allen Lehrerdepots winken auf Bundesebene in Deutschland attraktive Preise. Den größten Erfolg bei der Kreissparkasse Saarpfalz erwirtschaftete Gerald Diehl, Lehrer im Jugenddorf Homburg, mit „gangaku“. Für diese Leistung erhält er von uns einen Sachpreis.
Einen ganz besonderen Preis hat in diesem Jahr die Schule, die die meisten Depots angemeldet hat gewonnen.
Zum 25. Jubiläum des Planspiel Börse hat die Kreissparkasse Saarpfalz hierzu noch einmal 250 € ausgelobt. Diesen Preis gewann die Gesamtschule Gersheim mit insgesamt 18 angemeldeten Depots.
Zum zweiten Mal wurde auch ein Sonderwettbewerb für interessierte Mitarbeiter durchgeführt. Als Sieger aus diesem internen Wettbewerb ging Martina Jung hervor. Frau Jung darf sich ebenfalls über einen Sachpreis freuen.
Gleichzeitig durften natürlich auch die Mitarbeiter auf den EuroStoxx50 tippen. Die Gruppe „treasury“, vertreten durch Michael Hager, lag dem reellen Wert am nächsten und darf sich auch über einen Sachpreis freuen.
Preise:
1. Spielgruppe „lady lovers“ € 300,00
2. Spielgruppe „Speculabuntur” € 200,00
3. Spielgruppe „baston” € 150,00
4. Spielgruppe „Cash“ € 75,00
5. Spielgruppe „Alte-Zippe“ € 75,00
6. Spielgruppe „Dollar boys“ € 75,00
7. Spielgruppe „RecktenRAABwald € 75,00
8. Spielgruppe „Full House**386” € 75,00
9. Spielgruppe „bronxbitches“ € 75,00
10. Spielgruppe „Geldzocker” € 75,00
Sachpreise:
( Gewinner des EuroStoxx50 Tipp`s:
Spielgruppe „Die Börsenhaie“
( Gewinner Lehrerwettbewerb:
„Gangaku“, Gerald Diehl, Christliches Jugenddorf Homburg
( Gewinner Mitarbeiterwettbewerb:
Spielgruppe „Tina“, Martina Jung
( Gewinner Mitarbeiterwettbewerb EuroStoxx50 Tipp:
Spielgruppe „treasury“
( Gewinner Schulpreis „Meiste Depots“
Gesamtschule Gersheim € 250
Das diesjährige Planspiel Börse beginnt am 06. Oktober 2008: Diesen Termin kann man sich schon heute vormerken! Die Sparkasse lädt nämlich auch dann alle Interessierten herzlich ein, daran teilzunehmen.
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Bericht in der SZ zum Informationstag
Homburg.
„Wir sind keine Kuschelschule. Wir fordern unsere Schüler und wir
fördern sie. Denn wir bilden direkt für die Wirtschaft und die Industrie
aus.“ Der Schulleiter des Homburger Berufsbildungszentrum, Christoph
Schwarz, wurde beim Tag der offenen Tür der Schule am vergangenen
Samstag nicht müde, das System und die Philosophie der Einrichtung zu
vermitteln und zu verdeutlichen. Zahlreiche Schüler hatten samt ihrer
Eltern den Informationstag dazu genutzt, sich über das Angebot des BBZ
Paul-Weber-Schule, eingehend zu informieren, sei es im technischen
Bereich, im kaufmännischen Bereich oder im sozialpflegerischen.
Das Homburger BBZ, eine der größten Schulen im
Saarland, ließ sich dann auch tief in die Karten schauen und gab
bereitwillig Auskunft über die verschiedenen, schulischen Optionen. Für
Hauptschüler mit einem qualifizierten Abschluss besteht die Möglichkeit,
auf der Gewerbeschule, Handelsschule oder der Sozialpflegeschule die
mittlere Reife zu erwerben. Ebenfalls wesentlicher Bestandteil: Die
Fachoberschulen Wirtschaft, Wirtschaftsinformatik und Technik. Am Ende
dieser Laufbahn stehen mit dem Erwerb der Fachhochschulreife den
Absolventen die Türen zu den Fachhochschulen offen oder sie verbessern
nachhaltig ihre Chancen auf dem Ausbildungsstellenmarkt. Ergänzt wird
das Lehrangebot der Paul-Weber-Schule durch eine Berufsschule, eine
Produktionsschule und einige Angebote mehr.
Zu den Besuchern des Tages der offenen Tür gehörten
auch Lisa Straßer und ihre Mutter Silvia, die zuerst ihr
Informationsheil im Sekretariat suchten. „Lisa tendiert eher in Richtung
Kaufmännisches. Deswegen wollen wir uns heute über die Fachoberschule
Wirtschaft informieren“, erklärte Silvia Straßer. Wohin die Reise nach
einem möglichen Abschluss hingehen könnte, da waren sich die beiden noch
nicht sicher. Nur eines stellte Lisa Straßer klar. „Studieren gehen
möchte ich derzeit nicht.“
Nur wenige Meter weiter, in einem anderen Raum,
informierte Lehrer Fritz Buschbaum mögliche Neuschüler über die
Möglichkeiten der Paul-Weber-Schule. Dort war es für Hubert Lehrke und
seinen Sohn Dustin vor allem die Frage nach den Modalitäten des
Praktikums, das im ersten Jahr des Besuches einer Fachoberschule
Pflichtprogramm ist. „Erforderlich ist der lückenlose Nachweis von 46
Wochen Praktikum, das parallel zum Unterricht an der Schule selbst,
absolviert werden muss. Dieses Praktikum ist eine der zwingenden
Vorraussetzungen für einen Wechsel in die zwölfte Klasse.“
Bilder zum
Informationstag
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Bericht aus der SZ vom
19. November 07
Dr.
Richard Weber, Geschäftsführender Gesellschafter der
Karlsbergbrauerei besuchte die Paul-Weber-Schule,
Berufsbildungszentrum des Saarpfalz-Kreises aus Anlass des
10-jährigen Jubiläums der Namensgebung.
Am 6. November 1997 beschloss der Kreistag das
ehemals kaufmännische Berufsbildungszentrum mit dem Zusatz
„Paul-Weber-Schule“ zu bezeichnen.
2003 wurden das kaufmännische BBZ und das
technisch-gewerblich und sozialpflegerische BBZ zum
Berufsbildungszentrum Homburg „Paul-Weber-Schule“ zusammengelegt.
Die Namensgebung zu Ehren von Paul Weber ist ein
Leitbild und Zielsetzung für die Schule. Herr Dr. Paul Weber war
Firmeninhaber der Karlsbergbrauerei und eine beeindruckende
Persönlichkeit, die in Homburg und im Saarland populär war.
Er hat als erfolgreicher Unternehmer die
Karlsbergbrauerei zu einer der größten Brauereien in Deutschland
aufgebaut.
Doch hatte er in vielfältigen Bereichen gewirkt. Er
war lange Jahre im Homburger Stadtrat und in vielen Vereinen und
Verbänden tätig.
Großen Anteil hatte er bei der Gründung der Stiftung
Römerhaus und an dem Aufbau des Römermuseums Schwarzenacker. Die
Restaurierung und die Erhaltung der Ruinen am Kloster Wörschweiler
und Schloss Karlsberg waren ihm ein wichtiges Anliegen. So hat er
seine Verbundenheit zur Heimat und sein Engagement für das
Gemeinwohl durch Taten bewiesen.
Dieses Engagement ist auch für ein so großes
Berufsbildungszentrum notwendig, um der beruflichen Ausbildung als
dualer Partner der Wirtschaft die Unterrichts- und Erziehungsarbeit
mit hoher Qualität zu leisten. Das die Lehrkräfte der
Paul-Weber-Schule ihre Arbeit fachlich und pädagogisch auf den
neusten Stand.
Die Paul-Weber-Schule, stellt sich im Dezember einer
externen Qualitätsüberprüfung durch die CERTQUA, dem Zertifizierer
der Spitzenverbände der Deutschen Wirtschaft.
Beim Aufbau des Qualitätsmanagementsystems am BBZ
Homburg war es notwendig auch die Leitziele der Schule zu
formulieren. In diesen Leitzielen spiegelt sich auch wieder, was dem
Namensgeber Dr. Paul Weber eigen war. Besser sein als andere,
erfolgreich, schülerorientiert nach modernen Methoden unterrichten
und die Unterrichtsinhalte auf aktuellen technischem Stand
vermitteln. Den Schüler nicht nur unterrichten, sondern auch
erziehen und zum selbstständigen, eigenverantwortlichen Bürger zu
bilden, ist ein wichtiges Anliegen, dass Schulleiter Christoph
Schwarz zusammenfasst „Fordern und fördern“.
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