Aktuell/Schuljahr 08-09 01.07.10
 

Informationstag am 7. Februar 2009

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Projekt der Gewerbeschulklassen

An ihrem letzten Schultag erhielten die Schüler der Gewerbeschule nicht nur ihre Zeugnisse aus der Hand ihrer Klassenlehrer, sonder auch den in mühevoller Arbeit innerhalb der zweijährigen Schulzeit hergestellten pneumatisch angetriebenen Motor.

 

 

 

GS 11.1

 

 

GS 11.2

 

 

Nils Langguth gehört zu den Preisträgern des Wortsegel-Gedichtwettbewerbs 2009

Am Dienstag, dem 09.06.09, teilte der Bürgermeister der Gemeinde Tholey, Hermann Josef Schmidt, der Paul-Weber-Schule offiziell mit, dass der Fachoberschüler Nils Langguth zu den Preisträgern des Wortsegel-Gedichtwettbewerbs 2009 gehört. Er erhält den dritten Preis in der Altersklasse IV. Der Schüler reagierte auf die frohe Botschaft überrascht. Offen-bar hatte er die Qualität seiner dichterischen Fähigkeiten unterschätzt. Herr Hemmer, der betreuende Lehrer, beglückwünschte den Schüler, während die Mitschüler applaudierten und den Preisträger feierten.

Der Wortsegel-Gedichtwettbewerb, der bereits zum vierten Mal an allen saarländischen Schulen ausgeschrieben wurde, ist eine Initiative der Gemeinde Tholey zur Förderung des kreativen Schreibens. Das „Wortsegel“, eine Stahlplastik in der Nähe von Tholey-Sotzweiler, wurde von Heinrich Popp als „Denkmal für Poesie“ geschaffen. In diesem Jahr war das Thema „Peter Rühmkorf“. Dabei sollten sich die Schüler durch seine Gedichte inspirieren lassen und sich selbst als Lyriker beweisen. Mit seinem Gedicht „Die Frage nach dem Sinn“ konnte Nils Langguth die Jury überzeugen. Am 29. Juni durfte er im Rahmen einer Feierstunde im Tholeyer Rathaus seinen Preis in Empfang nehmen. Insgesamt wurden 18 junge Poeten aus vier Altersklassen von Kultusministerin Annegret Kramp-Karrenbauer ge-ehrt. „Der Wettbewerb wurde ins Leben gerufen, um Kinder und Jugendliche zu motivieren, sich kreativ mit der Sprache auseinanderzusetzen“, erklärte Bürgermeister Hermann Josef Schmidt bei der Preisverleihung.
 
Nils Languth

Verkehrssicherheitstraining für die Schüler der Paul-Weber-Schule

Eine positive Bilanz zogen die Teilnehmer des Verkehrssicherheitstrainings, das den Schülerinnen und Schülern des BBZ Homburg angeboten wurde.
Pünktlich um acht Uhr ging es los auf dem ADAC-Verkehrsübungsplatz in Dudweiler. Die ADAC-Instruktorin Doris Siebert begrüßte die Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule des BBZ Homburg und deren Klassenlehrer zum Verkehrssicherheitstraining. Ein volles Programm galt es zu bewältigen.

Die „Saar Gemeinschaftsinitiative Verkehrssicherheit jetzt!“ ist ein Programm zur Verkehrsunfallprävention für junge Fahrerinnen und Fahrer im Saarland. Die Projektpartner sind der ADAC-Saarland e. V., die Landespolizeidirektion Saarland, die Landesverkehrswacht Saar e. V. und der Saarländische Fahrlehrerverband, unterstützt wird das Projekt vom Innenministerium des Saarlandes.
Das Verkehrssicherheitstraining besteht aus zwei Modulen: ein von geschulten Polizeibeamten moderiertes Unterrichtsgespräch in der Schule und anschließend daran ein Praxisteil auf dem Verkehrsübungsplatz.

Das erste Modul ist eine zweistündige theoretische Unterweisung der Schülerinnen und Schüler. Es werden Verhaltensweisen und drohende Gefahren im Straßenverkehr durchgesprochen und adäquate Reaktionsmöglichkeiten diskutiert. Hier werden insbesondere soziale und psychologische Ursachen für den unfallträchtigen Fahrstil der Jugendlichen zur Sprache gebracht.

Das zweite Modul des Verkehrssicherheitstrainings ist der praktische Teil. Zuerst bekommen die Teilnehmer die wesentlichen fahrphysikalischen Grundlagen dargeboten, dann wird der Zusammenhang hergestellt zwischen der Fahrphysik und einem möglichen Unfallgeschehen. Auch die physikalischen Grenzen von Fahrerassistenzsystemen wie z. B. ABS oder ESP werden zur Sprache gebracht.
 

Anschließend werden unter Anleitung der ADAC-Instruktoren auf dem Übungsplatz Fahrsituationen simuliert: Ausweichmanöver und Vollbremsungen bei unterschiedlichen Bodenverhältnissen sollen den Fahrern Sicherheit im Umgang mit ihrem Auto vermitteln. Per Fernbedienung kann die Fahrbahn genässt werden, um so auch die Straßenverhältnisse bei Regen zu „erfahren“. Die Instruktoren geben über Funk die Kommandos an die Fahrer in den Fahrzeugen weiter. „Es ist wichtig“, so ADAC-Instruktorin Doris Siebert, „dass man das Lenkrad richtig hält. Die ‚Zehn-vor-zwei-Haltung’, die man früher in der Fahrstunde empfohlen bekam, hat sich als ungeeignet erwiesen. Von der Formel 1 hat man gelernt, dass die ‚Viertel-vor-drei-Haltung’ am besten geeignet, das Auto sicher im Griff zu behalten und Lenkbewegungen optimal auszuführen.“
In einer sog. „Feed-back-Fahrt“ bieten Fahrlehrer den Teilnehmern die Möglichkeit mit Fahrschulautos im Realverkehr außerhalb des Übungsplatzes unkommentiert eine Fahrt zu absolvieren. Danach besprechen die Fahrlehrer die Fahrten mit allen Teilnehmern, dabei weisen die Fahrlehrer nochmals ausdrücklich auf mögliche Gefahrenquellen hin und geben Tipps, wie man den Gefahren am besten begegnet.

Abschließend waren die Homburger Fachoberschüler einhellig der Meinung, dass das Verkehrssicherheitstraining gut gelungen war. Die Schülerinnen und Schüler nahmen sich vor, die Erfahrungen, die sie gemacht hatten, positiv im Straßenverkehr umzusetzen. Gefragt, was denn den größten Eindruck auf ihn gemacht habe, antwortete ein Schüler: „Die Physik kann auch mit ABS nicht ausgetrickst werden.“


Uwe Klein
 

Sicherheitstraining beim ADAC

 

Sicherheitstraining beim ADAC

Vorstellung des Projekts „Europa unter der Lupe“ ein voller Erfolg

HOMBURG. Anlässlich der bevor stehenden Europawahl am 07. Juni dieses Jahres findet zurzeit eine Europa-Ausstellung im Foyer des BBZ Homburg statt. Sie beinhaltet eine informative und vergleichende Sammlung sämtlicher EU-Mitgliedsstaaten mit wesentlichen Daten sowie die Vorstellung der Kopenhagener Beitrittskriterien und der EU-Organe. Zudem werden die Etappen auf dem Weg zur europäischen Einigung beleuchtet. Die Ausstellung soll einen Beitrag dazu leisten, die Identifikation der Schülerinnen und Schüler mit Europa als politischer, kultureller und gemeinschaftlicher Ebene zu fördern. Die herrschende Distanz zwischen der Lebenswelt junger Menschen und dem Thema „Europäische Union“ ist vor allem in der Schule deutlich wahrnehmbar. Die damit einhergehende „Europaverdrossenheit“ als Teil der allgemeinen Politik- und Parteienverdrossenheit äußert sich nicht nur in der mangelnden Kenntnis von europapolitischen Prozessen und Zusammenhängen, sondern kommt letztlich in der erfahrungsgemäß geringen Wahlbeteiligung, insbesondere bei der Europawahl, zum Ausdruck. Mit dem klassenübergreifenden Projekt „Europa unter der Lupe“ – unter Federführung der Lehrerkollegen Strauß, Hemmer und Loch – näherten sich Schülerinnen und Schüler in handlungsorientierter Methode dem Thema „Europa“, indem sie eigenverantwortlich Plakate zu unterschiedlichen Themen mit Europabezug anfertigten. Diese stehen nun im Rahmen der Ausstellung anderen Mitschülern und Kollegen zur unterrichtlichen Nutzung zur Verfügung.

Der Schulleiter des BBZ Homburg, StD C. Schwarz, lobte das Engagement der Verantwortlichen ausdrücklich und verwies auf die Bedeutung politischer Bildung für eine funktionierende Partizipation.

 

"Europa" - im Projekt

Berufsschüler auf Exkursion in der Homburger Stadtbibliothek

In Zeiten einer immer stärker wahrnehmbaren Ignoranz bzw. Resignation gegenüber Literatur im Allgemeinen ist es unverzichtbar, junge Menschen für die wesentliche Bedeutung des in Büchern transportierten Wissens zu sensibilisieren. Die Dominanz elektronischer Medien – insbesondere die Vormachtstellung des Internets – im Alltag der Schülerinnen und Schüler hat neben all ihren Vorteilen auch den negativen Effekt, dass dem Medium Buch immer weniger Beachtung geschenkt wird. Dies gilt sowohl für die Sach- und Fachliteratur als auch für die Belletristik. Nach wie vor spielt jedoch die Buchform als nachhaltiger und fundierter „Informationsspeicher“ die bedeutendste Rolle im Rahmen eines qualifizierten Wissenserwerbs. Auf Initiative von Studienrat Jan Hemmer besuchten erst kürzlich angehende Elektroniker für Automatisierungstechnik der Klasse E-EA 12.1 des BBZ die Stadtbibliothek in Homburg. Ziel der Exkursion war in erster Linie, die Aufgeschlossenheit für Literatur zu fördern. Ganz im Sinne eines handlungsorientierten Deutschunterrichts hatten die Schüler nach einer Einführung ausreichend Gelegenheit, das umfangreiche Bücherangebot auf eigene Faust zu erkunden. Die Exkursion stieß bei den Schülern auf reges Interesse. „Einige Schüler gaben sogar an, noch nie zuvor in einer Bibliothek gewesen zu sein. Der Besuch war eine willkommene Abwechslung im Schulalltag und eine wertvolle Horizonterweiterung“, bemerkte Herr Hemmer.
 

Pädagogischer Tag des Kollegiums mit den Themen:

Schulleiter Christoph Schwarz eröffnete den pädagogischen Tag, der sich am Vormittag mit den Themen:

Klassenleitung, Trainingsraum und Störenfriede auseinandersetzte

 

Es folgte ein Vortrag mit dem Thema: "Hass ist ihre Attitüde".

Am Nachmittag bildeten sich Gruppen zu den Themen:

Projektarbeit, Whiteboard, Erlebnispädagogik.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

 

 

 

 

 

 

 

 

Europa-Tag am BBZ

Der für den 9. März initiierte EU-Projekttag an Schulen ist eine der bundesweiten Initiativen, um junge Menschen intensiver für Europa und die Politik zu interessieren. Vor dem Hintergrund der anstehenden Wahlen zum Europaparlament konnten sich Schüler des BBZ-Homburg mit der Politik und den entsprechenden Institutionen im Rahmen des Unterrichts vertraut machen.

 

 

 

 

Verabschiedung der erfolgreichen Facharbeiter


Zur Abschiedesfeier des Berufsbildungszentrums Homburg, Paul-Weber-Schule, konnte Schulleiter Christoph Schwarz Schülerinnen und Schüler begrüßen, die erfolgreich ihre Berufsausbildung abgeschlossen hatten. Neben den Lehrkräften waren auch die Vertreter der Ausbildungsfirmen zur Feier erschienen.
Die Klassenbesten wurden von Schulleiter Schwarz und Abteilungsleiter Alfred Kutsch mit einer Urkunde und einem Buchgeschenk geehrt.


In seiner Rede bedankte sich der Schulleiter bei den Lehrkräften und den Ausbildungsfirmen, die den Auszubildenden alle erdenkliche Hilfe und Unterstützung während ihrer Ausbildung zukommen ließen.
Herr Schwarz betonte auch, dass der Auftrag der Schule die Erziehung und Bildung beinhaltet. "Wir wollen den Schüler zu einem mündigen Bürger ausbilden, der Fachwissen und Allgemeinwissen haben muss, um die vielfältigen Aufgaben auf seinem Lebensweg zu meistern. Dazu gab Herr Schwarz den Schülern ein Leitziel des Philosophen Seneca mit auf den Weg: "Man ist nicht nur für das verantwortlich, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut."


Für das BBZ Homburg war es sehr schwer, nach den hervorragenden Ergebnissen in der Abschlussprüfung, die besten Schüler auszuwählen.
Als Klassenbesen wurden geehrt:
 

Maß, Berthold und Klauer, Dominik (BOSCH)

Trenz, Julian und Ackermann, Felix (FESTO)

Flake, Malte (BOSCH)

Becker, Daniel (Festo) und Fuchs, Pascal (Ina/Schaeffler)

Valerian, Tim (BOSCH)

Wall, Artem (KRUPP-GERLACH)

Klein, Manuel (Schramm)

 

Herzlichen Glückwunsch!
 

Bilder vom Advendscafe

 

 

 

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Verkauf von gebastelten Weihnachsgeschenken

 

BBZ Homburg erneut erfolgreich

Auch in diesem Jahr hat das BBZ Homburg die externe Qualitätsüberprüfung bestanden.
Am 04.Dezember 2008 hat die Auditorin Frau Lenkeit-Tschimpke von CERTQUA, dem Zertifizierer der deutschen Wirtschaftsverbände, die Qualitätsüberprüfung nach der internationalen Qualitätsnorm ISO 9001:2000 durchgeführt.

Auch in diesem Jahr war die Qualitätsüberprüfung erfolgreich, so dass das BBZ Homburg auch weiterhin das Zertifikat führen darf.

 

Dritter Platz auf Bundesebene

Benjamin Reuschl Landesbester bei Abschlussprüfung Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik der HWK des Saarlandes

Benjamin Reuschl bestand die Abschlussprüfung der Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik als Bester im Saarland . Mit dieser Auszeichnung qualifizierte er sich außerdem für den Bundeswettbewerb, an dem er im Dezember 2008 Platz 3 erreichte.
Hervorzuheben ist dabei noch, dass Herr Reuschl die Abschlussprüfung um 6 Monate vorgezogen hatte.
Seine praktische Ausbildung wurde von der Firma Elektro Roth aus Homburg- Erbach begleitet. Die theoretischen Kenntnisse wurden im Berufsbildungszentrum BBZ-Homburg vermittelt.

Herzlichen Glückwunsch auch von unserer Seite und alles Gute für die anschließende Meisterschule im Jahr 2009.

 
Benjamin Reuschel Benjamin Reuschel

Fachoberschüler auf Entdeckungsreise im Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim


Die Verflechtung von Theorie und Praxis ist unverzichtbarer Bestandteil einer qualifizierten Bildung, insbesondere im berufsbildenden Bereich. Vor dem Hintergrund dieses pädagogischen Leitgedankens wurde am 25.11.08 mit Schülern der Fachoberschule Technik eine Exkursion zum Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim durchgeführt, im Rahmen derer die künftigen Fachabiturienten der Klasse T-FOS 11.1 Gelegenheit hatten, einen einzigartigen Rundgang durch die Geschichte der Industrialisierung zu erleben. Das Bildungsangebot des Museums zeichnet sich durch spannende und aufschlussreiche Dauerausstellungen aus, die Technik-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte lebendig werden lassen. So konnten die Schüler unter anderem Einblicke in die historische Dimension des Maschinenbaus, der Automation, der Elektrizität und der Kernenergie gewinnen. Mithilfe zahlreicher Exponate aus der Welt der Technik wurde die Wirklichkeit zum Unterrichtsgegenstand erklärt. Darüber hinaus bot die „Elementa“ den Schülern die Möglichkeit, physikalische Phänomene „am eigenen Leib“ zu erfahren. Die technische Disziplin der Bionik stellte einen weiteren Höhepunkt der ganztägigen Veranstaltung dar. Laut Aussage des Exkursionsleiters, Studienrat Jan Hemmer, war der Besuch des Landesmuseums ein voller Erfolg: „Die Schülerinnen und Schüler waren von der Vielfältigkeit und der Qualität der Sammlung begeistert. Die Veranstaltung ist Beweis dafür, dass Primärerfahrungen einen regelrechten Motivationsschub bewirken.“
 

FOS-T besucht Museum in Mannheim

Übergang in die Arbeitswelt

Initiative des Bildungsministeriums und des Wirtschaftsministeriums „Der Weg in die Ausbildung“


Informationstag am Berufsbildungszentrum Homburg,
Paul-Weber-Schule, mit Firma Bosch

Über das Bewerbungsverfahren zum Eintritt in die Berufsausbildung informierte Herr Stegentritt, Ausbildungsleiter der Firma Bosch Homburg, in allen Abschlussklassen der zweijährigen Berufsfachschulen und der Fachoberschulen.

„Vor so einer großen Zuhörerschaft habe ich noch nie gesprochen“, begann Herr Stegentritt seinen Informationsvortrag vor mehr als 250 Schülern. Zunächst wurden die Schüler der zweijährigen Berufsfachschulen, der Gewerbeschule, der Handelsschule und der Sozialpflegeschule, die zum Mittleren Bildungsabschluss führen, von Herrn Stegentritt informiert. Danach gab es einen zweiten Vortrag für die Schüler der Fachoberschulen, die zur Fachhochschulreife führen. Die vielen Rückfragen und Diskussionsbeiträge zeigten das hohe Interesse der Schüler. Herr Stegentritt verstand es, seine Erfahrungen und Erlebnisse aus den Bewerbungsverfahren spannend darzustellen. An konkreten Beispielen und Fällen machte er deutlich, dass es bei der schriftlichen Bewerbung einer großen Sorgfalt bedürfe. Der Hinweis,dass auch Kleidung, Haltung und Umgangsformen von Bedeutung seien, hat vielen Schülern verdeutlicht, dass alleine die guten Noten nicht ausreichen.

Für viele Berufe ist es zwischenzeitlich notwendig, sich mit einem guten Mittleren Bildungsabschluss oder mit einer Fachhochschulreife zu bewerben. Die Industrie muss sich dem globalen Wettbewerb stellen, wozu gutes Fachpersonal notwendig ist. So gibt es einen hohen Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften wie Industriemechanikern, Mechatronikern, Anlagenelektronikern und Industriekaufleuten. In diesen Berufen sind natürlich auch Mädchen gern gesehen, die auch durch entsprechnde Veranstaltungen, z.B. „girls day“, für die Wirtschaft und die Technik interessiert werden.

Dass eine fundierte Berufsausbildung auch wichtige Vorteile für die weiteren Schritte in der Ausbildung bringt, ist zu wenig bekannt. Eine Berufsausbildung prägt die jungen Menschen. Sie kennen die echte Arbeitswelt, machen für das spätere Leben wichtige Erfahrungen, die sie selbst auch in ihrer Entwicklung beeinflussen. Zuverlässigkeit, Arbeitssystematik, Selbstständigkeit und Zielstrebigkeit sind Eigenschaften, die sich im Beruf, in den weiterführenden Schulen, im Studium oder bei späteren Bewerbungen auszahlen. Herr Stegentritt konnte auch dazu Beispiele aufzeigen, wo ehemalige Auszubildende Schritt für Schritt sich in höhere Positionen hocharbeiten.
Suchen Jugendliche nach einer erfolgreichen Ausbildung den Weg zum Aufstieg, bietet das BBZ Homburg zahlreiche Schulformen an, an denen alle Abschlüsse erreicht werden können bis hin zur allgemeinen Hochschulreife. Die Firmen die Möglichkeit, dass die Schüler ihre Praktika in ihrem ehemaligen Ausbildungsbetrieb ableisten können oder als Student in den Semesterferien ihr
Budget aufbessern können. Selbstverständlich haben solche Schüler beste Chancen, nach einem Studium wieder in ihrer ehemaligen Ausbildungsfirma eingestellt zu werden.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schulleiter Christoph Schwarz (l.)

und Ausbildungsleiter Stegentritt (r.)

Berufsbildungszentrum Homburg, Paul-Weber-Schule, bietet als neue Schulformen die Fachoberschule Sozialwesen und das Oberstufengymnasium an.

Gute Berufsausbildung und Studienabschlüsse in Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften und Wirtschaftswissenschaften immer wichtiger.

 

 

Das Berufsbildungszentrum Homburg ergänzt sein Angebot durch zwei weitere wichtige Schulformen: der Fachoberschule Bereich Sozialwesen mit dem Abschluss der Fachhochschulreife und der Gymnasialen Oberstufe mit den Schwerpunkten Wirtschaft sowie Gesundheit und Soziales mit dem Abschluss der allgemeinen Hochschulreife. Insgesamt gibt es nun 15 verschiedene Schulformen am BBZ Homburg, die dem erhöhten Bedarf an qualifizierten Fachkräften im Bereich der Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften, sowie im Bereich von sozialen und gesundheitlichen Einrichtungen Rechnung trägt.


Die gesunde deutsche Volkswirtschaft und unser Lebensstandard begründen sich auf unserem Exporterfolg. Deutschland hat aber keine Rohstoffe zur Güterproduktion, so dass in Zukunft unser Export immer mehr geistiger Art sein wird. Ingenieurwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften und Forschung nehmen deshalb einen besonderen Stellenwert ein.
Nicht umsonst laufen im Moment Werbeaktionen für Mathematik, Naturwissenschaften und Ingenieurwissenschaften, da durch die offenen Kapazitäten in diesen Bereichen die deutsche Wirtschaft gefährdet ist. Es gibt aber auch einen hohen Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften wie z.B. Industriemechanikern, Mechatronikern, Anlagenelektronikern und Industriekaufleute. Dass eine fundierte Berufsausbildung wichtige Vorteile für die weiteren Schritte in der Ausbildung bringt, ist zu wenig bekannt. Eine Berufsausbildung prägt die jungen Menschen. Sie kennen die echte Arbeitswelt, machen für das spätere Leben wichtige Erfahrungen, die sie selbst auch in ihrer Entwicklung beeinflussen. Zuverlässigkeit, Arbeitssystematik, Selbständigkeit und Zielstrebigkeit sind Eigenschaften, die sich im Beruf, in den weiterführenden Schulen, im Studium oder bei späteren Bewerbungen auszahlen.
Die beruflichen Schulen leisten seit Jahren einen wichtigen Beitrag zur Versorgung des Arbeits- und Ausbildungsmarktes. In den drei Hauptbereichen der beruflichen Ausbildung, technischer, kaufmännischer und sozialpflegerischer Bereich, werden alle Abschlüsse angeboten, die es auch in den allgemeinbildenden Schulen gibt: Hauptschulabschluss, Mittlerer Bildungsabschluss, Fachhochschulreife und Allgemeine Hochschulreife.

Die Berufsbildungszentren (BBZ) als Kooperationspartner der Wirtschaft bilden praxisnah und wirtschaftsorientiert aus. Die beruflichen Schulen arbeiten auf dem neuesten Stand der Technik und mit aktueller Software. Die Lehrkräfte bilden sich deshalb ständig weiter und arbeiten eng mit den Firmen zusammen. Regelmäßige Besprechungen, gemeinsame Projekte und Kooperationen für bestimmte Ausbildungsthemen mit den Firmen, Kammern und Verbänden gehören zum Alltag in den Berufsbildungszentren. Zudem kommt ein Großteil der Lehrkräfte in den beruflichen Schulen aus der Wirtschaft, so dass sie ihre Erfahrungen und Kenntnisse z.B. als Diplomingenieur oder Diplomkaufmann im Unterricht einbringen.



 

 

Das Bildungsangebot der Berufsbildungszentren wird durch ein Oberstufengymnasium ergänzt, so dass die Durchlässigkeit vom Hauptschulabschluss bis zur allgemeinen Hochschulreife gegeben ist, mit dem Vorteil, dass die Interessen für Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie für Wirtschaftswissenschaften bestärkt werden. Die horizontale wie vertikale Durchlässigkeit ist in keinem anderen System so gegeben wie in den beruflichen Schulen. Schüler können innerhalb der drei Hauptbereiche Technik, Wirtschaft und Sozialwesen wechseln. Je nach Leistungsfähigkeit, Motivation und Interessenlage, die sich oft erst mit zunehmender Reife der Jugendlichen ausbildet, können sie die unterschiedlichen Abschlüsse an den vielfältigen Schulformen erreichen. Unter dem Dach der Berufsbildungszentren sind viele eigenständige Schulen vereint. Am BBZ Homburg gibt es 14 verschiedene Schulformen mit verschiedenen Unterrichtsplänen, Prüfungsverfahren und Abschlüssen, was zeigt, dass Schüler zielgenau nach ihren Interessen, Bedürfnissen und Leistungsfähigkeiten zu ihrem optimalen Abschluss finden können.

Diese Vielfältigkeit und Durchlässigkeit in der beruflichen Bildung ist viel zu wenig bekannt.
Viele Eltern sind enttäuscht, wenn ihr Kind nach der Grundschule keine Empfehlung für das Gymnasium hat. Mit Gelassenheit könnten die Eltern die Entwicklung ihres Kindes abwarten, wenn die vielfältigen Möglichkeiten an den BBZ schon früh bekannt wären, angestrebte Schulabschlüsse auch später an den beruflichen Schulen zu erreichen, und das vor allem Schritt für Schritt in der Schulform, die der Leistungsfähigkeit der Jugendlichen entspricht. Die Besonderheit der vielfältigen beruflichen Schulformen liegt eben darin, dass neben den allgemeinbildenen Fächern die berufsorientierten Fächer mit der Ausrichtung auf die Anforderungen der Wirtschaft unterrichtet werden.
Insbesondere wird die hervorragende Startposition nach einer fundierten Berufsausbildung unterschätzt, da über die Fachhochschulreife oder den Abschluss an einem Oberstufengymnasium mit der allgemeinen Hochschulreife in ein Studium einzutreten, bei dem die Praxiskenntnisse durch eine Berufsausbildung im Vordergrund stehen, große Vorteile bringt. Bei einer späteren Bewerbung nach einem Diplom in den Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften haben Bewerber mit einem Abschluss in einem Ausbildungsberuf auch die besseren Chancen.

Neu am Berufsbildungszentrum Homburg ist die Fachoberschule Bereich Sozialwesen, die zur Fachhochschulreife, und das Oberstufengymnasium, das zur allgemeinen Hochschulreife führt. Somit bietet das Berufsbildungszentrum Homburg nun alle Schulformen in den drei Hauptbereichen der beruflichen Ausbildung (technischer, kaufmännischer und sozialpflegerisch-hauswirtschaftlicher Bereich), alle Abschlüsse vom Hauptschulabschluss, Mittlerer Bildungsabschluss, Fachhochschulreife bis zur Allgemeinen Hochschulreife an.

Information und Beratung ist jederzeit durch Terminvereinbarung möglich oder am Tag der offenen Tür, am Samstag, den 07.02.2009.

Wieder-Einweihung des Kunstwerkes

 


Saarbrücker Zeitung, Freitag, 26.09.08 1974 schuf der Künstler Christian Peschke eine stählerne Plastik, die ihren Platz vor dem Gebäude der Homburger Paul-Weber-Schule fand. Da das Objekt der Witterung ausgesetzt ist, korrodierte es im Laufe der Zeit und wurde nun auf Initiative des Lehrers Bernd Paul von Schülern restauriert.
Homburg. Der Schulleiter der Paul-Weber-Schule, Christoph Schwarz, brachte es auf einen einfachen Nenner: "Dies ist eine klassische Win-Win-Situation." Gemeint war die Tatsache, dass das Berufsbildungszentrum in Homburg eine Plastik, die einen Dornröschen-Schlaf im Schulhof hielt, wieder auf Vordermann gebracht hat und damit der Kunstwelt, der Schule und der Galerie erhalten geblieben ist, heißt es in einer Pressemitteilung der Kreisverwaltung.
1974 fand in Homburg eines von insgesamt vier Symposien der Galerie Beck statt, in dessen Rahmen der bekannte Bildhauer Christian Peschke (er verstarb im Jahr 1991) eine stählerne Skulptur schuf. Diese Arbeit fand anschließend als Dauerleihgabe der Galerie an das Berufsbildungszentrum in Homburg (BBZ) im Schulhof vor dem technisch-gewerblichen Zweig der Schule einen festen Standort.
Doch der Zahn der Zeit in Form von Regen, Wind und Kälte hatte seine Spuren an dem Kunstwerk hinterlassen. Es verlor an Standfestigkeit. Bernd Paul, Lehrer an der Paul- Weber-Schule, erkannte die Gefahr und hatte die Idee, dass der Bereich Metallbau an der Schule die Plastik retten könne. In Absprache mit der Galerie Beck ging dann der Lehrer und Metallbauer Fredi Weisenbach mit einigen Schülern ans Werk und erarbeitete die Skulptur von Neuern.

Gesponsert wurde die Restaurierung und Rekonstruktion von der Kreissparkasse Saarpfalz, wie es in der Pressemitteilung weiter heißt.
Nun konnte das "neue" Original wieder an seinen angestammten Platz, wo es von Schulleiter Christoph Schwarz, den Lehrern Bernd Paul und Fredi Weisenbach, Galerist Mathias Beck, Christian Müller von der Marketing-Abteilung der Kreissparkasse Saarpfalz und der Leiterin des Schul- und Sportamtes der Kreisverwaltung, Karin Florsch, in Augenschein genommen wurde.
 

 

 

 

EWA-Projekt


Am 20.08.2008 wurde das BBZ Homburg im Kreise anderer Schulen für die Teilnahme am EWA Projekt ausgezeichnet. Für den mittlerweile ausgeschiedenen Kollegen Herrn Dr. Böhme haben zwischenzeitlich Frau Simone Thommes und Herr Bernd Weißmann die Tätigkeit des Umweltbeauftragten übernommen.

Herr Weißmann mit Frau Klug, Staatssekretärin im Bundesumweltministerium vor der Präsentationswand unseres BBZ´s.

Das EWA Projekt wurde im Saarpfalzkreis vor 10 Jahren ins Leben gerufen und unterstützt Schulen bei Umweltprojekten.
EWA steht für Energie, Wasser und Abfall. Die Schüler sollen bei den jeweiligen Projekten für einen sorgsamen Umgang mit Energie, Wasser und Abfall sensibilisiert werden.
Im diesjährigen Projekt wurden von der BBZ Gruppe Transportwege im globalen Markt betrachtet. So werden bei einer Fahrt eines großen Containerschiffes von China nach Europa ca. 1000Tonnen Öl verbraucht. Die daraus resultierenden Kosten sind umgelegt auf die einzelnen Waren sehr gering, so kostet der Transport von einem Paar Schuhe ca. 1 ct. Aber die Umwelt wird mit ca. 3000Tonnen CO2 belastet.
Die Schüler ermittelten ebenfalls die Energie- und Umweltbilanz von Obst und Lebensmittellieferungen aus fernen Ländern. Dieser Frage sollte sich jeder stellen, der z. B. Mineralwasser aus Italien trinkt oder im Winter frische Erdbeeren isst.
 

Weitere Projekte sollen folgen.
 

Interessierte Schüler können sich gerne bei Frau Thommes oder Herrn Weißmann melden.